Pensionskassen zahlen überhöhte Bankgebühren

Versteckte Gebühren schmälern die Performance. Ein unabhängige Überprüfung zeigt, wo Einsparpotenzial vorhanden ist.

Vor allem kleinere und mittlere Pensionskassen zahlen zu hohe Bankgebühren. Indirekte und versteckte Kosten können die Performance um 10 bis 20 Prozent schmälern. Über einen längeren Zeitraum bedeutet das eine enorme Einbusse für die Pensionskasse und ihre Versicherten.

Die detaillierte Überprüfung aller direkten und indirekten Gebühren ist recht aufwendig. Für Pensionskassenverantwortliche und Stiftungsräte ist es deshalb interessant, die Gebühren regelmässig von einer unabhängigen Stelle überprüfen zu lassen. Nur wenn die Kosten transparent sind, spielt der Wettbewerb. Und Pensionskassen können die Rendite ihres verwalteten Vermögens verbessern, unabhängig davon, welche Anlagestrategie sie verfolgen.

Das Sparpotenzial bei den Gebühren ist gross

Viele PK-Verantwortliche und Stiftungsräte unterschätzen das Sparpotenzial deutlich. Ein halbes Prozent Renditeunterschied kommt eine Pensionskasse und ihre Versicherten teuer zu stehen, wie das folgende Beispiel zeigt. Ein Anlagevermögen von 10 Mio. Franken wächst bei einer jährlichen Rendite von 3,5 Prozent in fünf Jahren auf 11,877 Mio. Franken. Das Vermögen der Versicherten ist fast 300’000 Franken höher, wenn die Nettorendite dank Gebührenoptimierung auf 4 Prozent steigt.

Praxisbeispiele: Einsparung dank Gebühren-Check
Praxisbeispiele: Einsparung dank Gebühren-Check

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