Pensionskasse rechtzeitig wechseln: So senken Firmen Prämien und Kosten

Viele KMU zahlen ihren Sammelstiftungen zu hohe Prämien und Verwaltungskosten, was ihren Gewinn unnötig belastet. Mit dem Wechsel zu einem günstigeren Anbieter können sie viel Geld sparen – bei gleichwertigen Leistungen.

Viele Betriebe zahlen erschreckend viel für Risikoleistungen und Verwaltung. Überrissene Prämien belasten den Geschäftsgewinn und erhöhen die Lohnnebenkosten der Mitarbeitenden unnötig. Unternehmer, die ihre Kosten rasch und nachhaltig senken wollen, sollten jetzt die Angebote vergleichen – und den Wechsel einleiten, damit die günstigere Pensionskassenlösung zeitnah in Kraft treten kann. Das Sparpotenzial ist enorm: Prämienunterschiede von bis zu 30 Prozent sind bei Sammelstiftungen keine Seltenheit. Das zeigen die Offerten, die das VZ im Auftrag von drei Unternehmen erstellte.

Tiefere Kosten für gleiche Leistungen

Ein Internetdienstleister mit 85 Mitarbeitenden spart Jahr für Jahr rund 13 Prozent, wenn es die Vorsorgestiftung wechselt. In zehn Jahren summiert sich die Ersparnis auf über 110’000 Franken – das ist bares Geld, das dem Gewinn des Unternehmens zugute kommt. Ähnlich sieht es bei kleineren Betrieben aus: Eine Informatikfirma mit 15 Angestellten reduziert ihren Aufwand für Invaliden- und Todesfall-Leistungen sowie für die Verwaltung um rund 31 Prozent pro Jahr, wenn sie die Vorsorgestiftung wechselt. Bei einem Architekturbüro mit 2 Mitarbeitenden macht die Differenz 28 Prozent aus – für gleichwertige Leistungen (siehe Grafik).

So viel Prämien und Verwaltungskosten können Unternehmen sparen
Jährliche Kosten für Invaliden- und Todesfallleistungen sowie Verwaltung; Prämien in Franken
So viel Prämien und Verwaltungskosten können Unternehmen sparen

Pensionskasse jetzt wechseln

Die Anschlussverträge der meisten Vorsorge-Einrichtungen haben eine Kündigungsfrist von sechs Monaten. Wenn der aktuelle Vertrag per 31. Dezember kündbar ist, muss die Kündigung also bis 30. Juni desselben Jahres bei der bisherigen Vorsorge-Einrichtung eintreffen. Bis Ende Juni müssen alle Einzelheiten geprüft und bereits neu geregelt sein. 

So sparen KMU Zeit und Geld

Viele KMU haben ihre Pensionskasse und ihre Personenversicherungen zum VZ gewechselt. Es gibt eine ganze Reihe von Gründen, die für diese Vorsorge-Lösung für Firmen sprechen:

  • Die tieferen Prämien entlasten das Firmenbudget und reduzieren die Abzüge für Lohnnebenkosten bei den Mitarbeitenden.
  • Der Aufwand für die Administration nimmt spürbar ab, und es bleibt mehr Zeit für anderes.
  • Das VZ bündelt gute Risiken. Darum profitieren KMU bei den Risikoleistungen von Kostenvorteilen, die sonst nur grosse Unternehmen aushandeln können.
  • Mit 150 Franken pro versicherter Person und Jahr ist die Verwaltung beim VZ erfreulich günstig, und alle Kosten werden transparent ausgewiesen. Andere Anbieter verlangen in der Regel 400 bis 500 Franken pro Person und Jahr.
  • Beim VZ werden die Verwaltungskosten nicht in Prozenten des versicherten Lohns erhoben, weil das selten verursachergerecht ist.
  • Das VZ verlangt keine Zuschläge für ältere Versicherte oder Kleinstverträge.

Diese Seite teilen