Magere Zinsen, hohe Kosten: Pensionskassen müssen jetzt handeln

Während in Bundesbern weiter um Lösungen zur Sicherung des Vorsorgesystems gerungen wird, müssen Pensionskassen rasch handeln. Das VZ zeigt Stiftungsräten und Unternehmern Lösungswege.

Die Pensionskassen leiden unter den anhaltend tiefen Zinsen. Vielen Vorsorgeeinrichtungen gelingt es nicht, genügend Rendite zu erwirtschaften, um die laufenden Renten zu finanzieren und die Altersguthaben zu verzinsen. Pensionskassen kämpfen deshalb mit immer grösseren Risiken.

Risiko 1: Versteckte Unterdeckung

Viele Jahre lang rechneten die Pensionskassen mit einem technischen Zinssatz von drei Prozent – auch dann noch, als die Zinsen gegen null tendierten. Das führt noch heute dazu, dass viele Pensionskassen einen überhöhten Deckungsgrad ausweisen und sich in falscher Sicherheit wiegen.

Risiko 2: Zu hoher Rentenumwandlungssatz

Ein zu hoher technischer Zins führt auch dazu, dass die Pensionskassen überhöhte Umwandlungssätze anwenden und dadurch zu hohe Rentenversprechen abgeben. Es kommt zu einer Umverteilung von den Berufstätigen zu den Rentnern.

Risiko 3: Zu hohe Kosten

Vermögensverwaltungskosten sind seit längerem ein heikles Thema bei den Pensionskassen. Sie verteuern die Verwaltung und führen zu einer tieferen Verzinsung der Altersguthaben.

Diese Risiken machen deutlich: Stiftungsräte und Firmeninhaber müssen jetzt handeln, um ihre Pensionskasse fit für die Zukunft zu machen. Das VZ hat hierfür einen kostenlosen Pensionskassen-Check entwickelt. Dieser zeigt, wie gut die Pensionskasse für die Zukunft gerüstet ist.

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