Kadervorsorge schützt vor zunehmender Umverteilung in der 2. Säule

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Ein 1e-Plan verbessert die Vorsorge der leitenden Angestellten und lässt sich flexibel auf die Bedürfnisse des Unternehmens und der Versicherten ausrichten.

Die tiefen Zinsen sind eine schwere Belastung für die berufliche Vorsorge. Damit die Pensionskassen ihre Rentenversprechen einhalten können, finanzieren die Versicherten mit überobligatorischen Guthaben einen Teil der obligatorischen Leistungen mit. Diese Umverteilung ist im Gesetz über die berufliche Vorsorge nicht vorgesehen.

Dem überobligatorischen Kapital werden Beiträge und Lohnbestandteile gutgeschrieben, die über den gesetzlichen Mindestleistungen liegen. Hier können die Pensionskassen den Umwandlungssatz und die Verzinsung frei wählen, solange sie die obligatorischen Leistungen erbringen. Darum findet in der Regel eine Quersubventionierung von den Besserverdienenden zu der Versicherten mit tieferen Löhnen statt.

Individuelle Möglichkeiten zur Vermögensbewirtschaftung
Mit 1e-Lösungen können Unternehmen ihren Spezialisten und Kadermitarbeitenden mehr Selbstbestimmung in der beruflichen Vorsorge einräumen.
Individuelle Möglichkeiten zur Vermögensbewirtschaftung

Lösung gegen die Umverteilung

Die Oberaufsichtskommission Berufliche Vorsorge schätzt, dass Pensionskassen rund sieben Milliarden Franken pro Jahr umverteilen. Unternehmen können Angestellte mit überdurchschnittlichen Löhnen vor der Umverteilung ihrer Guthaben schützen, indem sie ihnen sogenannte 1e-Pläne anbieten.

Versicherte, die mehr als 127'980 Franken pro Jahr verdienen, dürfen bei solchen Plänen ihre Anlagestrategie selber wählen für die Sparbeiträge, die über diese Grenze hinausgehen. Damit erhöhen sich ihre Chancen auf höhere Erträge, sie tragen aber auch höhere Risiken. Pensionskassen müssen den Versicherten nur noch ihr effektives Guthaben mitgeben, wenn sie austreten. Dieses Guthaben kann kleiner oder grösser sein als der Betrag, den sie in die Pensionskasse einbezahlt haben.