Bis zu 50 Prozent tiefere Prämien für die kollektive Krankentaggeld-Versicherung

Mit einem Wechsel zu einem günstigeren Anbieter können Unternehmen ihre Prämie nicht selten halbieren. Das gilt auch für Unternehmen mit einer überdurchschnittlichen Schadenbelastung.

Die kollektive Krankentaggeld-Versicherung richtet sich in erster Linie nach der Branche und der Lohnsumme eines Unternehmens, in zweiter Linie nach der Altersstruktur und der Geschlechterverteilung. Schliesslich ist auch der prognostizierte Schadenaufwand entscheidend: Versicherer berücksichtigen in der Regel die Zahl der Krankheitsfälle beziehungsweise die daraus entstandene Schadensumme der letzten drei bis fünf Jahre.

Bei überdurchschnittlichen Schäden wird der bisherige Versicherer versuchen, die Prämie beim Ablauf der Vertragsdauer oder der Prämiengarantie zu erhöhen, um seine Verluste auszugleichen. Neue Anbieter beurteilenden Schadenverlauf nichtunbedingt gleich und bieten möglicherweise deutlich tiefere Prämien.

Enorme Prämienunterschiede bei betrieblichen Krankentaggeld-Policen
Prämien für ein Taggeld von 80 Prozent des Lohns und einer Wartefrist von 30 Tagen
Enorme Prämienunterschiede bei betrieblichen Krankentaggeld-Policen

45‘000 Franken gespart pro Jahr

Es lohnt sich, die Taggeld-Versicherung auf den Prüfstand zu stellen, wie die zwei Beispiele aus der Praxis zeigen. Die VZ-Expertenholten für ein Produktionsunternehmen mit 64 Mitarbeitenden sechs Offerten ein. Obwohl sich die durchschnittliche Schadenbelastung in den letzten fünf Jahren auf über 50’000 Franken pro Jahr beläuft, offerierte der günstigste Anbietereine Jahresprämie von rund 44’500 Franken.

Das teuerste Angebot belief sich auf fast 95’000 Franken. Auch bei einem Dienstleistungsunternehmen mit 280 Mitarbeitenden und sehr tiefen Schäden in den vergangenen fünf Jahren waren die Prämienunterschiede enorm: Das attraktivste von sieben Angeboten war mit rund 32’000 Franken knapp 20’000 Franken beziehungsweise 44 Prozent günstiger als das teuerste mit fast 57’000 Franken.

Kündigungstermin 30. September nicht verpassen

Sinnvollerweise wird die Versicherung vor dem 10. September ausgeschrieben, denn die Verträge sehen eine Kündigungsfrist von drei Monaten vor. Versicherer sind nicht verpflichtet, Unternehmen eine Taggeld-Versicherung anzubieten.

Deshalb ist es vor allem bei schadenbelasteten Verträgen wichtig, die Versicherung auf keinen Fall zu kündigen, bevor die Folgeversicherung unter Dach und Fach ist. Bis Konkurrenzofferten vorliegen, dauert es erfahrungsgemäss zwei bis drei Wochen. Es lohnt sich deshalb, die Ausschreibung an die Versicherungsexperten des VZ zu delegieren. Sie sind mit den Marktgegebenheiten vertraut und wissen, welche Versicherer zurzeit günstig offerieren.

 

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