Vorsorge

Säule 3a: Möglichst früh im Jahr einzahlen lohnt sich

Aufgepasst bei der Säule 3a: Der Zeitpunkt der Einzahlung beeinflusst die langfristige Rendite massiv. Wir zeigen Ihnen, wie Sie das Beste aus Ihrer privaten Vorsorge herausholen. 

Romina Mutter

Vorsorgespezialistin

In laufenden Jahr besteht für Sparer wieder die Möglichkeit den Maximalbetrag in die Säule 3a einzubezahlen. Angestellte können dieses Jahr bis zu 6883 Franken beitragen, Selbstständige ohne Pensionskasse bis zu 34'416 Franken oder höchstens 20 Prozent des Nettoeinkommens.

Viele Sparer tätigen ihre Einzahlungen aber erst Ende Jahr. Das ist ein Fehler: So entgeht ihnen die Rendite des gesamten Anlagejahres und der damit zusammenhängende Zinseszinseffekt. Das kann schnell ein paar tausend Franken ausmachen.

Hier ein Zahlenbeispiel: Bei einer Säule-3a-Wertschriftenlösung mit einem ausgewogenen Aktienanteil beträgt die Anlagerendite nach Kosten durchschnittlich rund 4,7 Prozent pro Jahr. Bei einer angenommenen jährlichen Einzahlung von 6883 Franken summiert sich der "verpasste" Zinseszinseffekt nach zehn Jahren auf über 4000 Franken. Nach 15 Jahren macht die Differenz gar 6825 Franken aus. Das entspricht fast einem ganzen Jahresbetrag, den man so "geschenkt" bekommt.

Zudem vermeidet man bei einer frühzeitigen Einzahlung das Risiko, die Einzahlungsfrist per Ende Jahr zu verpassen. So kann unnötiger Stress vermieden werden. Eine Wertschriftenlösung stellt zudem eine sinnvolle Alternative zum Säule-3a-Konto dar. Der Wert des Guthabens bei einem solchen Sparplan kann zwar schwanken, dafür ist die erwartete Rendite langfristig deutlich höher als bei einem 3a-Sparkonto.

Merkblatt

Tipps zur Säule 3a

Das Merkblatt informiert, wo und wann sich Einzahlungen am meisten lohnen, und wie man am besten vorgeht.

Denn dort wachsen die Guthaben aktuell praktisch nur noch durch die jährlichen Einzahlungen der Sparer. So zeigt ein Vergleich des VZ VermögensZentrum, dass Banken ihre 3a-Konten trotz der aktuell steigenden Zinsen und trotz Vorzugskonditionen nur noch mit durchschnittlich 0,08 Prozent verzinsen. Einige Anbieter zahlen sogar keinen Zins mehr.

Anders als beispielsweise bei Lebensversicherungen bleibt der Sparer bei einer Wertschriftenlösung zudem flexibel, kann die Einzahlungen seinen aktuellen finanziellen Möglichkeiten anpassen und sein Geld jederzeit zu anderen Anbietern wechseln. 

Doch auch bei Wertschriftenlösungen lauern Fallstricke. Viele Banken bieten heute 3a-Anlagefonds an. Oft sind das aktiv verwaltete Fonds, die sehr teuer sind. Einige Banken belasten pro Jahr Gebühren von 1,5 Prozent oder mehr. Diese gehen auf Kosten der Anlagerendite. Passiv gemanagte Anlagefonds wie ETF oder Indexfonds weisen deutlich günstigere Gebühren auf, weil sie auf ein aktives Management verzichten können. Langfristig können diese Gebührenunterschiede grosse Auswirkungen auf die Rendite haben.

Anbietern wie das VZ ermöglichen den Vorsorgesparern zudem, die Säule 3a nach individuellen Bedürfnissen anzupassen. So kann etwa der Aktienanteil eigenhändig gewählt werden. Wichtig ist, dass auch hier die Anlagestrategie mit kostengünstigen und transparenten ETF und Indexfonds umgesetzt werden.

Anleger, die entsprechende Erfahrung mitbringen, können ihre Säule 3a innerhalb der gesetzlichen Vorgaben auch individuell zusammenstellen. Wird ein Anbieter ausgewählt, der keine eigenen Vorsorgeprodukte vertreibt, hat der Anleger Gewähr, dass die entsprechenden Anlageprodukte immer unabhängig und im Interesse des Kunden ausgewählt werden.

Wenn Sie mehr zum Thema erfahren wollen, dann bestellen Sie das kostenlose Merkblatt Tipps zur Säule 3a. Haben Sie Fragen? Dann vereinbaren Sie einen Termin im VZ in Ihrer Nähe. Sie können auch via Videobesprechung Kontakt mit unseren Expertinnen und Experten aufnehmen.