Unternehmensnachfolge

Pensionskassen-Rating 2021: Diese PKs sind gut und günstig

Im aktuellen Pensionskassen-Rating des VZ zeigen sich erneut grosse Unterschiede zwischen den Vorsorgeeinrichtungen. Hier erfahren Sie, wer die Guthaben der Versicherten am besten verzinst und wer besonders effizient wirtschaftet.

Simon Tellenbach

Geschäftsleiter Firmenkunden

Viele Unternehmer wissen nicht, wie effizient ihre Pensionskasse wirtschaftet und wie gut die Ersparnisse ihrer Mitarbeitenden rentieren. Das sollten sie möglichst Anfang Jahr klären. Wer zu einer besseren Pensionskasse wechseln möchte, muss den Anschlussvertrag in der Regel bis Mitte Jahr gekündigt haben.

Auch 2021 sind die Unterschiede gross

Ein KMU kann unmöglich alle Pensionskassen genau unter die Lupe nehmen. Damit sie sich einen Überblick verschaffen können, vergleicht das VZ jedes Jahr Umwandlungssatz, Deckungsgrad, Verzinsung, Kosten und das Verhältnis der Aktiven zu den Rentnern bei den grossen Sammel- und Gemeinschaftsstiftungen. Die über 30 untersuchten Pensionskassen versichern insgesamt 1,6 Millionen Personen. Wichtige Erkenntnisse betreffen die Verwaltungskosten und die Verzinsung der Altersguthaben.

Im KMU-Special lesen Sie, wie Sie Ihre Pensionskasse, Versicherungen und Nachfolge optimieren können:

Verwaltungskosten pro versicherte Person

Die Verwaltungskosten pro versicherte Person zeigen, wie effizient eine Pensionskasse arbeitet. Hier gibt es erstaunlich grosse Unterschiede: Mit 109 bis 189 Franken belasten Symova, Spida, Swisscanto, FIP und ASGA am wenigsten pro Person. Die teuerste Pensionskasse belastet 811 Franken – das sind 744 Prozent mehr als die günstigste. Dieser Posten setzt sich zusammen aus den Kosten für Verwaltung, Marketing, Werbung, Revision und Experten. Auch die Entschädigungen an Broker sind enthalten.

Verzinsung der Altersguthaben

Auch bei der Verzinsung sind die Unterschiede gross. Von 2018 bis 2020 verzinste die bestplatzierte Pensionskasse die Altersguthaben mit durchschnittlich 2,58 Prozent. Bei der letztplatzierten waren es nur 0,89 Prozent – das ist eine Differenz von 65,5 Prozent. Schon ein halbes Prozent weniger Zins hat wegen des Zinseszinseffekts einen grossen Einfluss auf das Guthaben und damit auf die Altersleistungen.

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