Pensionskasse

Mit einer Zusatzvorsorge sparen KMU viel mehr Steuern

Inhaberinnen und Inhabern von Firmen entgehen riesige Steuerersparnisse, wenn sie das Einkaufspotenzial nicht ausschöpfen, das im Reglement ihrer Pensionskasse vorgesehen ist. Dabei ist es einfach, die gesetzlichen Vorgaben besser zu nutzen.

Cyrill Bazzana

Pensionskassenspezialist

Viele Unternehmerinnen und Unternehmer optimieren die Vorsorge in ihrer Firma, indem sie eine Zusatzvorsorge einführen. Zu Recht – denn mit so einer Lösung können sie einen höheren Anteil ihres Lohns versichern und die jährlichen Sparbeiträge selbst festlegen.

Merkblatt

Moderne Kadervorsorge – flexibel und steuersparend

Das Merkblatt zeigt die Möglichkeiten und Vorteile einer modernen Kadervorsorge für leitende Angestellte auf.

Wenn sie die Höhe ihrer Sparbeiträge steueroptimiert festlegen, können sie ihr Einkaufspotenzial oft um mehrere Hundert Tausend Franken erhöhen. Wird dieses Potenzial aber auch genutzt?

Eine Analyse des VZ bei mehreren Hundert Versicherten zeigt: Bis kurz vor der Pensionierung schöpft nur jeder Fünfte die Einkaufssumme zu 100 Prozent aus. Knapp ein Drittel nutzt es zur Hälfte. Ein weiterer Drittel verzichtet ganz auf PK-Einkäufe (siehe Grafik).

Wer nichts einzahlt, verpasst die Chance, seine Steuerbelastung deutlich zu verringern. Dazu ein Beispiel: Eine Unternehmerin verdient 140'000 Franken im Jahr. Ihr jetziger Vorsorgeplan versichert nur den BVG-Jahreslohn, der Sparanteil beträgt 18 Prozent. Versichert sie nun den ganzen Lohn und erhöht sie die Sparbeiträge auf 20 Prozent (das gesetzliche Maximum liegt bei 25 Prozent), so steigen ihre jährlichen Sparbeiträge von 11'000 auf 23'000 Franken (siehe Grafik).

Vielen Unternehmerinnen und Unternehmern dürften diese Vorteile zu wenig bewusst sein. Sie kümmern sich zu wenig darum oder möchten ihr Geld nicht in der Pensionskasse blockieren. Einige beginnen aber einfach zu spät, sich mit dem Thema zu befassen. 

Das ist schlecht. Denn in der beruflichen Vorsorge gelten gewisse Fristen. Wer seine Guthaben zum Beispiel ganz oder teilweise als Kapital beziehen möchte, darf in den letzten drei Jahren vor der Pensionierung keine Einkäufe mehr tätigen. Sonst werden die Steuern fällig, die man dank dem Einkauf gespart hat.

Tipp: Schöpfen Sie Ihr Einkaufspotenzial aus, wenn Sie können. Mit einer Zusatzvorsorge schaffen Sie zudem mehr Spielraum für gestaffelte Bezüge Ihrer Gelder, und je nach Kanton sparen Sie sehr viel Vermögenssteuern. Und anders als in der Basisvorsorge dürfen Sie in der Zusatzvorsorge die Anlagestrategie für Ihre Ersparnisse selbst wählen. Je nachdem, welche Risiken Sie tragen können und wollen, wählen Sie eine konservative Anlagestrategie und damit möglichst hohe Sicherheit – oder Sie investieren mehr in Aktien, um die Chancen auf eine bessere Anlagerendite langfristig zu erhöhen.

Sie sind Unternehmerin oder Unternehmer und wollen Ihr Einkaufspotenzial ausschöpfen? Bestellen Sie das kostenlose Merkblatt "Kadervorsorge". Oder vereinbaren Sie einen kostenlosen Termin im VZ in Ihrer Nähe.