Geldanlagen

Lieber günstige ETF als teure pseudoaktive Fonds

Viele Schweizer Aktienfonds sind nicht so aktiv gemanagt wie sie vorgeben, und verursachen deshalb unnötig hohe Kosten. Für Anleger, die nicht viel Zeit in die Fondsauswahl investieren wollen, sind ETF eine intelligente Alternative.

Daniel Weinmann

Anlageexperte

Nicht überall, wo aktiv draufsteht, wird tatsächlich aktiv gemanagt: Eine Studie des VZ zeigt, dass viele Anlagefonds zu unrecht als aktiv verwaltet vermarktet werden. Diese "unechten" aktiven Fonds weichen zu wenig von ihrem Vergleichsindex ab.

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ETF sind viel günstiger als aktive Fonds

Was bleibt, sind hohe Kosten. Anleger fahren in der Regel besser mit Exchange Traded Funds (ETF). ETF eignen sich besonders für Investoren, die mit einer einzigen Transaktion in einen breit diversifizierten Markt investieren möchten und mit der Marktrendite zufrieden sind. Im Unterschied zu aktiven Anlagefonds bilden ETF den Markt beziehungsweise ihren Benchmark passiv ab.

Das Ziel eines ETF ist also, möglichst wenig von seinem Vergleichsindex abzuweichen. Aufwändige Analysen entfallen, weshalb ETF deutlich günstiger sind als aktive Anlagefonds. Allerdings: Auch bei ETF bestehen Qualitäts- und Kostenunterschiede. Anleger sollten sich deshalb bei der Auswahl nicht allein auf die Gebühren abstützen, sondern auch die Rendite des ETF mit der Indexrendite im selben Zeitraum vergleichen.

Tiefe Gebühren und Rundum-Service

Das VZ nimmt Anlegern die Suche nach den richtigen ETF ab. Als Basis für die Auswahl dienen die rund 1500 ETF, die in der Schweiz erhältlich sind. Im Gegensatz zu anderen Anbietern bietet das VZ keine eigene Finanzprodukte an, sondern empfiehlt nur Anlagen, die im Rahmen eines objektiven Auswahlverfahrens herausragen. Mit einer sogenannten All-in-Fee von 0,55 Prozent sind die Gebühren für eine passive ETF-Lösung beim VZ etwa halb so hoch wie für Strategiefonds oder andere aktiv gemanagte Anlagefonds. In dieser Gebühr enthalten sind die Kosten für Depotführung, Administration, Strategieänderungen, Rebalancing, Reporting und für die allfällige Unterstützung durch einen Berater.