Pensionskasse

Eine gute Verzinsung macht noch keine gute Pensionskasse aus

KMU-Verantwortliche und PK-Stiftungsräte sollten sich nicht allein vom Zins leiten lassen, wenn sie eine Pensionskasse für sich und ihre Mitarbeitenden wählen.

Stefan Thurnherr

Key Clients

Pensionskassen verzinsen die Guthaben der Versicherten unterschiedlich: Einige schreiben mehr als 8 Prozent gut, andere nur 1 Prozent. Eine gute Verzinsung ist wichtig. Trotzdem sollten sich KMU nicht davon blenden lassen. Ebenso wichtig ist, dass sie das richtige Modell wählen.

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Um Kosten und Aufwand zu senken, lohnt sich oft der Anschluss an eine Sammelstiftung, die das Personal mehrerer Firmen versichert. Vor so einem Schritt sollten Firmen aber abklären, wer über den Zins und die Anlagestrategie bestimmt: Ist es die Sammelstiftung, oder ist es das KMU selbst? Der Unterschied ist zentral, wie der folgende Vergleich zeigt:

  • Eine klassische Sammelstiftung entscheidet, die Guthaben der angeschlossenen Firmen mit 2,5 Prozent zu verzinsen. Ein Teil der Rendite fliesst hier in die kollektiven Reserven. Das bedeutet: Die Guthaben der Mitarbeitenden wachsen weniger. Und wenn das KMU den Anschlussvertrag kündigt, kann es eine Überdeckung oft nicht mitnehmen, obwohl es die Reserven mitaufgebaut hat.
  • In einer modernen Stiftung wächst das Guthaben stärker, auch wenn der Zins möglicherweise tiefer ist. Denn die Reserven bleiben im KMU. Sein Deckungsgrad wird separat ausgewiesen. Das reduziert die Quersubventionierung zwischen den KMU deutlich.

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