Geldanlagen

Bankeigene Fonds sind kein Rendite-Wunder – im Gegenteil

Viele Anlegerinnen und Anleger haben teure, renditeschwache Fonds in ihren Depots. Das und mehr zeigt eine umfangreiche VZ-Studie, die nun auch von der Finanzwissenschaft thematisiert wird.

Karl Flubacher

Geschäftsleiter Region Nordwestschweiz und Westschweiz

Je mehr bankeigene Anlageprodukte im Depot liegen, desto schwächer ist die Rendite. Zu diesem ernüchternden Fazit kommt eine Studie des VZ VermögensZentrums. Die Analyse zeigt: Ein Depot, das zu 75 bis 100 Prozent aus Produkten der eigenen Bank besteht, wirft im Durchschnitt 2,2 Prozent weniger ab als ein vergleichbares Depot mit kostengünstigen ETF und Indexfonds. Bei null bis 25 Prozent bankeigenen Produkten sind es hingegen nur rund 0,9 Prozent, die Anleger von der Marktrendite verpassen.

Die VZ-Analyse zeigt einen zweiten negativen Effekt: Wer viele bankeigene Produkte im Depot hat, ist meist auch stark in aktive Anlagefonds investiert. Diese Fonds versprechen eigentlich, den Markt schlagen zu können. Aber nur den wenigsten gelingt es wirklich, eine Mehrrendite gegenüber dem Markt zu erzielen. Auch sind aktive Fonds meist deutlich teurer als ETF und Indexfonds. Das belastet die Rendite zusätzlich.

Auch die Wissenschaft nimmt diese Erkenntnisse jetzt auf. Ein Beispiel: Finanzprofessor Erwin W. Heri von der Universität Basel bespricht die VZ-Analyse und die umfangreichen Daten in zwei neuen Videos:

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