Von der Idee zum eigenen Unternehmen – die Checkliste

Gourmet, 09.05.2018

Von Romina Mutter, Vorsorge-Expertin beim VZ VermögensZentrum in Zürich

Eigene Ziele verfolgen, kreativ werden und unabhängig sein: Immer mehr Menschen möchten sich selbstständig machen - so auch in der Schweiz. 2017 wurden 43'383 Neugründungen im Schweizer Handelsregister eingetragen. Gegenüber dem Vorjahr ist das ein Plus von 5 Prozent, wie eine Studie der Agentur für Datenanalyse Bisnod zeigt.

Wer sein neues Unternehmen zum Erfolg führen will, sollte gleich zu Beginn eine Reihe von grundlegenden Fragen klären. Das VZ VermögensZentrum hat für Gründerinnen und Gründer eine Checkliste zu den wichtigsten Themen erarbeitet. Hier eine kleine Auswahl:

Firmenname

Den Namen der neuen Firma kann man in der Regel frei wählen, sofern er den Tatsachen entspricht. Je nach Rechtsform braucht es noch einen Zusatz. Prüfen Sie im zentralen Firmenindex, ob der gewünschte Name verfügbar ist.

Gesellschafter und Bewilligungen

Eine Einzelfirma oder Kapitalgesellschaft (GmbH oder AG) braucht mindestens ein Gründungsmitglied. Prüfen Sie auch, ob Sie eine Bewilligung brauchen, damit Sie Ihre selbstständige Tätigkeit ausführen dürfen.

Vorsorge und Versicherungen

Unternehmerinnen und Unternehmer müssen die berufliche Vorsorge ihrer Angestellten organisieren und sie gegen bestimmte Risiken absichern, zum Beispiel mit einer Unfallversicherung. Wichtig: Selbstständigerwerbende sind nicht mehr in der
2. Säule versichert; für sie sind nur noch AHV/IV/ EO obligatorisch. Umso wichtiger ist es, dass sie ihre Vorsorge aktiv gestalten.

Handelsregister

Je nach Rechtsform und Umsatz ist der Eintrag ins Handelsregister obligatorisch. Eine Registrierung kann auch vorher sinnvoll sein: Behörden, Lieferanten oder Kunden, die einen Auszug verlangen, gibt der Eintrag ins Handelsregister Sicherheit.

Mehrwertsteuer

Unternehmen, die in der Schweiz mehr als 100'000 Franken pro Jahr umsetzen, müssen auf ihrem Umsatz Mehrwertsteuern zahlen.

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