Warum Unternehmer einen Ehevertrag brauchen

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Gourmet, 11.11.2016

Von Remo Sauter, Leiter Nachlass beim VZ VermögensZentrum

Verheiratete Unternehmerinnen und Unternehmer können in einem Ehevertrag den Bestand ihres Lebenswerks sichern, falls ihre Ehe geschieden wird. Idealerweise regelt man alles, solange niemand an eine Scheidung denkt.

Ein Beitrag vom Renato Sauter, Leiter Nachlass, in den neusten VZ-News, den wir mit freundlicher Genehmigung des VZ VermögensZentrums publizieren.

Eine Scheidung ist meistens einschneidend für alle Beteiligten. Bei Selbstständigen kommt dazu, dass auch das Überleben ihres Unternehmens gefährdet ist. Wenn Ehepaare nichts anderes vereinbaren, gilt für sie die Errungenschaftsbeteiligung.

Vereinfacht gesagt wird alles, was sie während ihrer Ehe erwirtschaftet haben, bei der Scheidung hälftig geteilt. Nicht geteilt wird das Eigengut. Dazu gehört alles, was sie in die Ehe einbringen oder während der Ehe erben. Wird ein Unternehmen während der Ehe gegründet und aufgebaut, ist es Teil des erwirtschafteten Vermögens, der Errungenschaft. Bei der Scheidung gehört darum beiden Eheleuten je die Hälfte.