Säule 3a: Freiwillig vorsorgen wird immer wichtiger

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Display, 22.10.2016

Immer mehr Pensionskassen kürzen die Leistungen ihrer Versicherten. Umso wichtiger wird die freiwillige Vorsorge in der dritten Säule. Doch welche 3a-Lösung ist die beste für dich? Das solltest du wissen.

Jonas Schneider, Leiter LGBT Clients beim VZ VermögensZentrum in Zürich

Einzahlungen in die dritte Säule gehören zu den wirkungsvollsten Massnahmen, um nach der Pensionierung mehr Geld zum Leben zu haben. Ein Säule 3a ist zudem steuerlich attraktiv: Die Einzahlung von maximal 6‘768 Franken kannst du vom steuerbaren Einkommen abziehen. Zudem musst du keine Vermögenssteuern bezahlen und die Erträge nicht als Einkommen versteuern.

Die Säule 3a gibt es als Zinskonto, Wertschriftenlösung und Vorsorgepolice. Die jährlichen Maximalbeträge und die steuerliche Begünstigung sind in allen Varianten identisch. Doch darüber hinaus unterscheiden sie sich deutlich.

3a-Zinskonto

Ein 3a-Konto wirft wie ein Sparkonto einen Zins ab. Allerdings: Heute verzinsen Banken die Guthaben auf 3a-Zinskonten durchschnittlich noch mit 0,5 Prozent. Wer also jedes Jahr auf ein 3a-Konto einzahlt, sollte regelmässig die Zinssätze vergleichen – und gegebenenfalls zu einem besseren Anbieter wechseln. Oder aber eine 3a-Wertschriftenlösung vorziehen.

3a-Wertschriftenlösung

Fast alle Banken bieten 3a-Wertschriftenlösungen an. Dabei wird das Guthaben in Wertschriften investiert. Das bringt langfristig oft wesentlich mehr als ein 3a-Zinskonto, vorausgesetzt, die Gebühren sind tief. Denn bei 3a-Wertschriftenlösungen handelt es sich meist um aktiv verwaltete Anlagefonds – deren Gebühren fressen oft die Rendite auf. Deutlich günstiger sind dagegen 3a-Wertschriftenlösungen, bei denen das Guthaben passiv verwaltet wird. Viel Geld spart man in der Regel mit sogenannten ETF.

3a-Policen

3a-Versicherungspolicen sind Finanzprodukte mit einem Spar- und einem Versicherungsteil. Allerdings: Das Sparen solltest du vom Versichern trennen, denn gemischte 3a-Policen schränken die finanzielle Flexibilität oft stark ein. Es lohnt sich, ein 3a-Depot oder 3a-Konto zu eröffnen, wobei nur für das Alter gespart wird, und sich falls nötig separat bei einer Versicherung gegen die Risiken Tod und Invalidität abzusichern.

Information

Im VZ VermögensZentrum in Zürich berät dich ein spezialisiertes LGBT-Team zu allen Geldthemen. Vereinbare jetzt einen Termin für ein kostenloses und unverbindliches Gespräch im VZ unter 044 207 27 27 oder auf www.vzch.com/LGBT. Unter vzch.com/display findest du zudem ergänzende Informationen und Merkblätter für Schwule, die du kostenlos bestellen kannst.

Direktkontakt zu Jonas Schneider: jonas.schneider@vzch.com