KMU-Special: Pensionskasse, Versicherungen & Nachfolge

Newsletter vom 7. September 2020

Erfahren Sie, wie Sie als Unternehmer oder PK-Verantwortlicher die Berufliche Vorsorge, Ihre Personen- und Betriebsversicherungen und Geldanlagen optimieren können.

Pensionskasse: Chancen und Risiken von 1e-Lösungen

In der Zusatzvorsorge dürfen Gutverdienende ihre Anlagestrategie selbst wählen. Eine neue VZ-Studie zeigt, wie sie mit dieser Wahlfreiheit umgehen und wie Unternehmen 1e-Pläne in der Praxis ausgestalten.

Seit 2006 kann für Lohnteile über 450 Prozent der einfachen maximalen AHV-Altersrente (aktuell 127'980 Franken) eine Zusatzvorsorge einrichten. Solche Lösungen sind als Kadervorsorge oder 1e-Pläne bekannt und werden vermehrt als attraktive Lohnnebenleistung im Arbeitsmarkt genutzt.

Anders als in der Basisvorsorge dürfen die Versicherten hier die Anlagestrategie für ihre Ersparnisse selbst wählen. Ihnen können bis zu 10 Anlagestrategien angeboten werden.

Je nachdem, welche Risiken die Destinatäre tragen können und wollen, wählen sie eine konservative Anlagestrategie und damit eine möglichst hohe Sicherheit – oder sie investieren mehr in Aktien, um die Chancen auf eine bessere Anlagerendite zu erhöhen.

Aktienquoten in der Zusatzvorsorge

Wie gehen Destinatäre mit dieser Wahlfreiheit um? Diese Frage beantwortet eine neue Studie, für die rund 1900 Portfolios der VZ Sammelstiftung untersucht wurden, der zweitgrössten Sammelstiftung für 1e-Pläne in der Schweiz.

Die Studie zeigt zum Beispiel: Knapp 40 Prozent der Versicherten wählen eine Anlagestrategie mit 45 Prozent Aktienquote. Rund ein Viertel entscheiden sich für eine Anlagestrategie mit 35 Prozent Aktien. Zum Vergleich: Eine Basisvorsorge legt das Vorsorgevermögen mit einer durchschnittlichen Aktienquote von 29 Prozent an.

Dieses Bild illustriert, dass viele Versicherte von den erweiterten Möglichkeiten Gebrauch machen und eine höhere Aktienquote als diejenige der Basisvorsorge wählen. Die Anlagestrategien werden in der Regel aktiv, passiv oder in einer Mischform umgesetzt (Grafik).

Höhere Aktienquote in der Zusatzvorsorge
Die meisten Destinatäre wählen in ihrer Zusatzvorsorge (1e-Pläne) einen Aktienanteil von 45 Prozent. Basis: Untersuchung von 1899 Portfolios von Destinatären der VZ Sammelstiftung.
Höhere Aktienquote in der Zusatzvorsorge

Tipp: Unternehmer und Kaderangestellte können ihren Aktienanteil bei der VZ Sammelstiftung auf bis zu 85 Prozent erhöhen. Ihren Anlageerfolg verbucht die Pensionskasse auf einem persönlichen Depot; Verluste gleicht sie nicht aus. Darum fallen die kollektiven Wertschwankungsreserven weg. Die Pensionskasse muss keine Rückstellungen mehr aufbauen. Für Arbeitgeber ist das attraktiv, weil ihre Kosten tiefer sind. Zudem können sie so die unerwünschte Umverteilung in der beruflichen Vorsorge weitgehend vermeiden.

Sie sind verantwortlich für eine Firma oder eine Pensionskasse und möchten mehr erfahren? Dann bestellen Sie die neue Studie oder das Merkblatt zur Kadervorsorge. Oder vereinbaren Sie einen kostenlosen Termin im VZ in Ihrer Nähe.

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