Tipps für Ihre Altersvorsorge: AHV, Pensionskasse, 3. Säule

Newsletter vom 13. Dezember 2019

Erfahren Sie regelmässig, wie Sie Ihre AHV, Pensionskasse und 3. Säule optimieren können und wie Sie Ihre Pensionierung finanziell richtig planen.

Unfall oder Krankheit: Wie ist die Familie abgesichert?

Wer mitten im Leben steht, denkt kaum darüber nach, was aus der Familie wird, wenn etwas passiert.

Drei Paare zwischen 35 und 50 wollten wissen, ob sie genügend abgesichert sind, falls sie invalid werden oder sterben. Darum liessen sie ihre Vorsorge überprüfen. Die Ergebnisse sind ernüchternd:

Ehepaar mit Eigenheim aus Köniz (BE)

Das Ehepaar verdient 150'000 Franken und ist gut abgesichert, falls einer von beiden invalid wird oder stirbt. Doch das Paar hat kürzlich ein Eigenheim gekauft. Das verändert die Situation deutlich, wie die Analyse zeigt.

Sollte der Mann sterben, bekommt die Frau zwar Renten aus der ersten und zweiten Säule. Aus Sicht der Bank wird das aber nicht reichen, um die Hypothek zu stemmen. Denn Banken rechnen nicht mit den aktuell tiefen Zinsen, sondern mit 5 Prozent plus 1 Prozent für die Nebenkosten.

Die Hypothek darf höchstens ein Drittel des Bruttoeinkommens kosten; doch nach dieser Berechnung würde der Kredit 46 Prozent des Einkommens der Frau verschlingen. Darum wird die Bank verlangen, dass sie einen Teil der Hypothek zurückzahlt. Damit die Rechnung aufgeht, müsste die Frau 300'000 Franken einschiessen – dieses Geld hat sie aber nicht (siehe Tabelle).

Tipp: Prüfen Sie rechtzeitig, wie viel Kapital Ihrer Familie fehlt, falls Ihnen etwas passiert. Paare mit einer relativ hohen Hypothek können zum Beispiel eine Versicherung mit einem Todesfallkapital in der benötigten Höhe abschliessen. Allerdings sollte man die Angebote sorgfältig studieren.

Todesfall: So bleibt die Hypothek tragbar
Beispiel: Hypothek 700'000 Franken; Verkehrswert 1,2 Mio. Franken; kalkulatorische Kosten 47'000 Franken (5% Zins plus 1% des Verkehrswerts für Nebenkosten)
Todesfall: So bleibt die Hypothek tragbar

Lebenspartner aus Allschwil (BL)

Ein 45-jähriger Mann und seine 46-jährige Partnerin leben mit den gemeinsamen Kindern im gleichen Haushalt. Heute sind Konkubinatspaare über die Arbeitgeber eigentlich gut abgesichert. Doch die VZ-Experten machen das Paar jedoch darauf aufmerksam, dass der überlebende Partner weder von der AHV noch von der Pensionskasse eine Rente bekommt, wenn der andere stirbt. Lebenspartner benötigen dringend einen zusätzlichen finanziellen Schutz.

Tipp: Es kann sinnvoll sein, eine Risikoversicherung für den Todesfall abzuschliessen. Prüfen Sie aber die Prämien und Leistungen genau. Wichtig ist auch: Informieren Sie unbedingt alle Ihre Vorsorgeeinrichtungen schriftlich, dass Sie Ihre Lebenspartnerin begünstigen wollen: Bei vielen Einrichtungen ist eine Anmeldung zu Lebzeiten zwingend, damit die Partnerin im Todesfall berücksichtigt wird.

Familie aus Uster (ZH)

Ein 36-jähriger Vater verdient 160'000 Franken. Davon kann seine vierköpfige Familie sehr gut leben. Die VZ-Analyse zeigt jedoch, dass die Leistungen der Pensionskasse seines Arbeitgebers nicht bedarfsgerecht sind. Sollte der Vater aufgrund einer Krankheit invalid werden, kommt seine Familie finanziell nicht mehr über die Runden.

Tipp: Wenn die Leistungen der Pensionskasse ungenügend sind, sollten sich Familien mit kleinen Kindern zusätzlich gegen Invalidität versichern. Lassen Sie von einer unabhängigen Fachperson berechnen, was für Sie am besten ist.

Sie möchten Familie und Partner bestmöglich absichern? Die Experten des VZ helfen Ihnen gern. Bestellen Sie das kostenlose Merkblatt "Invalidität und Tod". Oder reservieren Sie einen Termin im VZ in Ihrer Nähe

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