Finanztipps vom LGBT-Desk

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Newsletter vom 8. Dezember 2019

Informieren Sie sich regelmässig rund um das Thema Pensionierung, Immobilien, Nachlassplanung und erfahren Sie, worauf Sie als gleichgeschlechtliches Paar und Single achten müssen.

Säule 3a: Mehr sparen trotz tiefer Zinsen

Wer regelmässig in die Säule 3a einzahlt spart Steuern und hat im Alter deutlich mehr Geld zur Verfügung. Viel Zeit für die diesjährige Einzahlung bleibt nicht mehr. 

Erwerbstätige, die einer Pensionskasse angeschlossen sind, können in diesem Jahr 6826 Franken in die Säule 3a einzahlen und in der Steuererklärung vom Einkommen abziehen. Wer keiner Vorsorgeeinrichtung angeschlossen ist, darf bis zu 34'128 Franken bzw. maximal 20 Prozent des Erwerbseinkommens einzahlen.

Um sicherzugehen, dass die Einzahlungen bei der Bank oder Versicherung rechtzeitig verbucht werden, lohnt es sich, diese bis spätestens Mitte Dezember zu tätigen. Wird eine Einzahlung auf ein Säule-3a-Konto nach dem 31. Dezember gutgeschrieben, kann der Betrag erst im nächsten Jahr vom steuerbaren Einkommen abgezogen werden.

Beim Säule-3a-Sparen ist das Zinskonto noch immer am weitesten verbreitet. Doch ein aktueller Vergleich des VZ Vermögenszentrums bei rund 60 Banken zeigt, dass Zinskonten im Durchschnitt nicht einmal mit 0,2 Prozent verzinst werden. Bei so tiefen Zinsen fällt der Effekt des Zinseszinses praktisch weg. Diese 3a-Guthaben wachsen praktisch nur noch durch die Einzahlungen der Sparer.

Alternative zum Zinskonto prüfen

Wer steuerbegünstigt sparen möchte, setzt heute besser auf eine Wertschriftenlösung. Kurzfristig kann hier zwar der Wert des Guthabens deutlich schwanken. Für ein Wertschriftenkonto spricht allerdings der lange Anlagehorizont in der dritten Säule. Denn langfristig ist die Rendite bei Wertschriften deutlich höher als bei einem 3a-Konto.

Viele Banken bieten heute 3a-Wertschriftenlösungen an. Es lohnt sich aber, genau hinzuschauen. Oft handelt es sich um aktiv gemanagte Fonds, die hohe Gebühren verlangen. Einige Banken ziehen von der Rendite 1,5 Prozent oder mehr ab. Darum lohnt es sich, eine passive Lösung mit ETF zu prüfen.

ETF sind an der Börse handelbare Indexfonds. Sie sind günstig und transparent. Und sie werfen auch dann Erträge ab, wenn die Börsenkurse nicht steigen. Bei ETF, die einen Aktienindex abbilden, sind das zum Beispiel die Dividenden: Allein diese Ausschüttungen sind in der Regel deutlich höher als der Zins auf dem 3a-Konto.

Wünschen Sie weitere Informationen zum Thema Vorsorge? Beim VZ in Zürich berät ein spezialisiertes Team gleichgeschlechtliche Paare und Singles zu allen Geldfragen. Sie können auch das kostenlose Merkblatt mit unseren Tipps zur Säule 3a bestellen. Oder vereinbaren Sie ein unverbindliches Beratungsgespräch (bitte im Feld Mitteilung den Vermerk "LGBT" ergänzen) im VZ in Zürich.