Tipps für Ihre Altersvorsorge: AHV, Pensionskasse, 3. Säule

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Newsletter vom 2. November 2018

Erfahren Sie regelmässig, wie Sie Ihre AHV, Pensionskasse und 3. Säule optimieren können und wie Sie Ihre Pensionierung finanziell richtig planen.

Ist ein 3a-Konto noch sinnvoll?

Wer fürs Alter vorsorgt, ist auf Rendite angewiesen. Viele Sparer geben sich mit mageren Zinsen zufrieden, obwohl sie mehr aus ihrem Geld herausholen könnten.

0,27 Prozent Zins zahlen die Banken noch durchschnittlich auf 3a-Konten. Das zeigt ein Vergleich des VZ bei Dutzenden von Banken. Bei so tiefen Zinsen ist die Rendite mehr als bescheiden. Auch der Effekt des Zinseszinses fällt praktisch weg: Diese 3a-Guthaben wachsen kaum mehr durch die Zinsen, sondern nur noch durch die Einzahlungen der Sparer.

Wer steuerbegünstigt sparen möchte, setzt heute besser auf eine Wertschriftenlösung. Kurzfristig kann der Wert des Guthabens zwar ins Negative schwanken, dafür ist die Rendite längerfristig deutlich höher als mit einem 3a-Konto.

Viele Banken bieten heute 3a-Wertschriftenlösungen an. Es lohnt sich aber, genau hinzuschauen. Oft handelt es sich um aktiv gemanagte Fonds, die hohe Gebühren verursachen. Einige Banken ziehen von der Rendite 1,5 Prozent oder mehr ab. Darum lohnt es sich, eine passive Lösung mit ETF (Exchange Traded Fund) zu prüfen.

Dividenden statt Nullzinsen

ETF sind günstig und transparent. Und sie werfen auch dann Erträge ab, wenn die Börsenkurse nicht steigen. Bei ETF, die einen Aktienindex abbilden, sind das zum Beispiel die Dividenden: Allein diese Ausschüttungen sind in der Regel deutlich höher als der Zins auf dem 3a-Konto.

Ein Beispiel: Vor acht Jahren wechselte ein Sparer sein 3a-Guthaben zum VZ und wählte die ETF-Lösung mit 45 Prozent Aktienanteil. Bis Mitte 2018 hat er eine Rendite von 28'192 Franken erzielt. Hätte er sein Geld auf dem 3a-Konto stehen lassen, wären nur 6376 Franken dazugekommen – also 21'816 Franken weniger (siehe Tabelle).

Renditevergleich ETF vs. Bankkonto
Basis: Anfangsinvestition 55'000 Franken; Einzahlung des jeweiligen 3a-Jahreshöchstbetrags; Zeitraum 1.1.2010 bis 31.7.2018; Beträge in Franken

Der Sparer in diesem Beispiel ist heute 57. Seine Säule 3a beim VZ behält er, auch weil er die ETF bei der Pensionierung in das private Depot übertragen kann. Er muss sie also nicht verkaufen, wenn der Zeitpunkt ungünstig ist – etwa, wenn die Börsenkurse tauchen.

Sie möchten mehr aus Ihrer dritten Säule herausholen? Die Experten des VZ helfen Ihnen gern. Bestellen Sie das kostenlose Merkblatt. Oder vereinbaren Sie jetzt einen Termin für ein kostenloses Gespräch im VZ in Ihrer Nähe.