Tipps für Ihre Altersvorsorge: AHV, Pensionskasse, 3. Säule

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Newsletter vom 7. September 2018

Erfahren Sie regelmässig, wie Sie Ihre AHV, Pensionskasse und 3. Säule optimieren können und wie Sie Ihre Pensionierung finanziell richtig planen.

Geld auf Sparkonto – ein Verlustgeschäft

Wer seine Ersparnisse auf dem Konto liegen lässt, verliert jedes Jahr Geld. Die tiefen Zinsen, die Steuern und die Inflation führen dazu, dass das Vermögen vieler Menschen schrumpft. Lassen Sie das nicht zu!

Jahrelang zahlte das Ehepaar Künzi aus St. Gallen seine Ersparnisse auf ein Sparkonto ein. 250'000 Franken sind so zusammengekommen. Auf dem Konto sei das Geld sicher, dachten sie. Denn im Alter möchten die beiden möglichst keine Abstriche an ihrem Lebensstandard machen und dafür auf das Ersparte zurückgreifen.

Allerdings: Der gewünschte Kapitalerhalt ist nur auf dem Papier gegeben. In Wirklichkeit verlieren die Künzis jedes Jahr mehrere tausend Franken. Denn 0,1 Prozent Zins bedeutet 250 Franken Ertrag pro Jahr. Wenn sie davon die 1165 Franken Steuern abziehen und 1 Prozent Inflation einrechnen, erleiden sie unter dem Strich einen Verlust von 3415 Franken (siehe Tabelle). Über die Jahre geht so viel Geld verloren, das nach der Pensionierung fehlen wird.

So schrumpft Ihr Erspartes – wenn Sie richtig rechnen

Beispiel: Ehepaar in St. Gallen; Sparkonto-Guthaben: 250'000 Franken; Grenzsteuersatz Einkommen: 26%, Grenzsteuersatz Vermögen: 4°/°°
 

 

Auch bei einem Zins von 1 Prozent würde ihr Vermögen schmelzen. Erst wenn sie mindestens 2 Prozent Ertrag erwirtschaften, wäre der gewünschte Vermögenserhalt sichergestellt. Dieses Ziel werden Herr und Frau Künzi mit einem Sparkonto in absehbarer Zeit nicht erreichen. Darum sollte das Ehepaar dringend andere Optionen prüfen.

Höhere Rendite mit Wertschriften

Sinnvoller ist es, mindestens einen Teil der eigenen Ersparnisse in Wertschriften zu investieren. Damit nimmt man zwar Wertschwankungen in Kauf. Doch mit Aktien, Anleihen und weiteren Anlageklassen lässt sich über einen längeren Anlagezeitraum nachweislich eine höhere Rendite erzielen.

Dabei gilt es, immer auch den Steueraspekt zu berücksichtigen. So müssen Zinsen und Dividenden aus Kapitalanlagen wie jedes andere Einkommen versteuert werden. Kursgewinne hingegen – also die Differenz zwischen dem Kauf- und Verkaufspreis von Wertpapieren – sind in der Regel steuerfrei. Steuerlich interessanter ist es deshalb, sein Geld so zu investieren, dass mehr Kursgewinne und weniger Zinserträge anfallen.

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