Tipps für Ihre Altersvorsorge: AHV, Pensionskasse, 3. Säule

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Newsletter vom 29. Juni 2018

Erfahren Sie regelmässig, wie Sie Ihre AHV, Pensionskasse und 3. Säule optimieren können und wie Sie Ihre Pensionierung finanziell richtig planen.

Wann gehen Sie in Pension?

Bei der Pensionierung gibt es mehr Spielraum, als viele glauben. Lesen Sie, welche Möglichkeit für Sie die beste ist – und worauf Sie dabei achten müssen.

Früher in Pension

Viele möchten früher aufhören. Doch das ist teuer: Wer 90'000 Franken verdient und mit 62 statt mit 65 in Pension geht, muss mit Kosten von über 290'000 Franken rechnen – mehr als drei Jahreslöhne. Wie finanziert man diese Lücke? Private Ersparnisse eignen sich oft am besten. In Frage kommen auch vorzeitige Bezüge von AHV- und Pensionskassenleistungen. Allerdings fallen die Renten dann viel tiefer aus – und zwar ein Leben lang.

Tipp: Informieren Sie sich, ob Ihr Arbeitgeber finanzielle Unterstützung bietet und Ihnen zum Beispiel eine Überbrückungsrente gewährt.

Schrittweise Pensionierung

Ist eine Frühpensionierung zu teuer, kommt vielleicht eine schrittweise Reduktion des Arbeitspensums in Frage. Ein 60-Jähriger, der sein Pensum von 100 auf 70 Prozent reduziert, darf 30 Prozent seines Pensionskassen-Geldes beziehen. Mit diesem Geld kann er die Einkommenseinbusse zumindest teilweise ausgleichen. Achtung: Die meisten Pensionskassen machen aber nur mit, wenn das Pensum um mindestens 20 bis 33 Prozent pro Schritt reduziert wird.

Tipp: Kantonale Steuerbehörden behandeln Kapitalleistungen unterschiedlich. Wenn Sie mehrere Teilbezüge planen, lassen Sie sich vorab bestätigen, dass das nicht als Steuerumgehung ausgelegt wird.

Pensionierung mit 65 bzw. 64

Auch wer sich ordentlich pensionieren lässt, muss wichtige Entscheidungen treffen: Beziehe ich mein Pensionskassen-Geld als Rente oder Kapital? Die Höhe der Rente hängt vom Umwandlungssatz ab. Dieser ist aber für versicherte Lohnbestandteile über 84'600 Franken massiv gesunken.

Viele entscheiden sich für einen Kapitalbezug, weil er auf Dauer steuerlich attraktiver ist. Immer beliebter ist auch eine Kombination: Einen Teil bezieht man als Rente, den Rest als Kapital. Ein Ehepaar hat zum Beispiel berechnen lassen, welche Kombination aus Rente und Kapital optimal ist. Allein dadurch sparen die Eheleute 47'000 Franken Steuern (siehe Tabelle).

Tipp: Nehmen Sie die Budgetierung ernst! Erst wenn Sie genau wissen, wie viel Einkommen Sie im Alter brauchen, können Sie die richtigen Entscheidungen fällen.

Pensionierung: Wer plant, spart viel Geld
Beispiel: Ehepaar aus Zürich; 3 PK-Einkäufe à 20’000 Franken; Bezug Freizügigkeit Mann mit 70 statt mit 60; Auszahlung eines Teils des Pensionskassen-Guthabens, Rest als Rente während 30 Jahren
Pensionierung: Wer plant, spart viel Geld

Länger arbeiten

Viele sind noch nicht arbeitsmüde, wenn sie 65 werden. Für sie kann eine Teilzeitbeschäftigung ideal sein, um langsam aufzuhören. Kommen aber Renten und Erwerbseinkommen zusammen, steigen die Einkommenssteuern.

Tipp: Wer nicht auf die AHV-Rente angewiesen ist, sollte deshalb einen Aufschub prüfen. Auch bei vielen Pensionskassen kann man seine Leistungen aufschieben.

Sie möchten wissen, wann der optimale Moment für Ihre Pensionierung ist? Die VZ-Experten helfen Ihnen gerne. Bestellen Sie die kostenlose Checkliste Pensionierung. Oder vereinbaren Sie einen kostenlosen Termin im VZ in Ihrer Nähe.