KMU-Special: Pensionskasse, Versicherungen & Nachfolge

Newsletter vom 22. Oktober 2018

Erfahren Sie, wie Sie als Unternehmer oder PK-Verantwortlicher die Berufliche Vorsorge, Ihre Personen- und Betriebsversicherungen und Geldanlagen optimieren können.

Vorsorgelücken bei Kaderleuten vermeiden – das hat auch Vorteile für Arbeitgeber

Viele Unternehmen schöpfen die Möglichkeiten bei den Vorsorgeplänen nicht aus. Gut verdienenden Angestellten entgehen dadurch wichtige Steuerersparnisse. Für Arbeitgeber kann das ein Nachteil sein im Wettbewerb um Führungskräfte.

Die Vorsorgepläne vieler Unternehmen versichern nur einen Teil der Lohnsumme. Das führt bei Angestellten mit höheren Löhnen zu einer Vorsorgelücke, weil sie ihr Spar- und Einkaufspotenzial nicht ausschöpfen können. Arbeitgeber, die ihre leitenden Angestellten besserstellen möchten, können im Rahmen einer Kadervorsorge sogenannte 1e-Pläne anbieten. Damit erhalten Angestellte mit höheren Löhnen mehr Mitsprache für Lohnanteile über 126'900 Franken. Die folgenden Gründe sprechen für eine solche Lösung:

Vorteile für Angestellte

  • In der Basisvorsorge profitieren Angestellte von den garantierten Mindestleistungen, während sie in der Kadervorsorge höhere Risiken eingehen können, um ihre Rendite zu verbessern. Dies lässt sich erreichen, indem zum Beispiel eine Aktienquote von 50 Prozent gewählt wird.
  • Da die Kadervorsorge nur überobligatorische Leistungen versichert, fällt die Quersubventionierung des obligatorischen Teils weg.
  • Mit einem optimierten Vorsorgeplan sparen die Versicherten Steuern und erhöhen ihr Einkaufspotenzial. Dazu ein Beispiel: Ein 52-jähriger Geschäftsleiter verdient 280'000 Franken pro Jahr. Heute ist nur der koordinierte Jahreslohn versichert (maximal 150'000 Franken), und der Sparanteil beträgt 15 Prozent. Teilt er seine Vorsorge in eine Basis- und eine Kadervorsorge auf, kann er die Sparbeiträge für die Lohnanteile ab 126'900 Franken unter Umständen auf bis zu 25 Prozent erhöhen. So steigen die jährlichen Sparbeiträge von 18'800 auf 53'600 Franken (siehe Grafik).
So lässt sich eine Kadervorsorge optimieren
Beispiel zur Illustration: Geschäftsleiter, 52 Jahre, AHV-Lohn 280'000 CHF
So lässt sich eine Kadervorsorge optimieren

Vorteile für Arbeitgeber

  • Die Risikoprämien sind im Durchschnitt 15 bis 25 Prozent tiefer, da in der Regel nur Branchen und Personen mit einem unterdurchschnittlichen Invaliditätsrisiko versichert sind.
  • Der Anlageerfolg wird den einzelnen Versicherten gutgeschrieben. Deswegen sind keine kollektiven Wertschwankungsreserven nötig.
  • Die Pensionskasse muss keine Rückstellungen mehr aufbauen, was die Kosten deutlich senkt.
  • Eine Unterdeckung ist möglich. Deswegen bestehen keine Sanierungsrisiken.
  • Die 1e-Vorsorgelösungen helfen, Führungskräfte langfristig an die Firma zu binden. So bietet diese moderne Pensionskassenlösung leitenden Angestellten viel Gestaltungsfreiheit bei ihrer Vorsorge. Zudem kann die Zusatzvorsorge schnell und zügig eingeführt werden.

Sie möchten mehr über die Vorteile der 1e-Vorsorgelösungen erfahren? Die VZ-Experten helfen Ihnen gern weiter. Vereinbaren Sie einen Termin für ein unverbindliches Gespräch im VZ in Ihrer Nähe oder bestellen Sie das kostenlose Merkblatt "Kadervorsorge".

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