KMU-Special: Pensionskasse, Versicherungen & Nachfolge

Newsletter vom 24. September 2018

Erfahren Sie, wie Sie als Unternehmer oder PK-Verantwortlicher die Berufliche Vorsorge, Ihre Personen- und Betriebsversicherungen und Geldanlagen optimieren können.

Cyber-Risiken: Neue Empfehlungen des Bundes

Die Bedrohung durch Cyber-Risiken nimmt zu. Viele Schweizer Firmen sind aber schlecht gerüstet. Der Bund hat darum einen neuen Minimalstandard definiert. Schutz bieten heute auch Cyber-Versicherungen. Unternehmer sollten aber die Leistungen genau vergleichen.

Cyber-Risiken sind für viele Firmen eine grosse Gefahr. Kriminelle Angriffe auf Computersysteme und Störungen auf Webseiten oder in Datenbanken verursachen hohe Schäden. Für die betroffenen Firmen bedeutet das einen Umsatzverlust, verärgerte Kunden, Leerläufe.

Viele Unternehmer müssen jetzt handeln. Der Bund hat vor wenigen Wochen einen neuen Minimalstandard für Cyber-Sicherheit empfohlen, den er falls nötig für verbindlich erklären kann. Eine Firma kann anhand einer Check-Liste prüfen, wie fit sie im Falle eines Cyber-Angriffs oder eines Zusammenbruchs der IT-Systeme ist (siehe Link unten).

Zudem ist seit Mitte Jahr das neue EU-Datenschutzgesetz in Kraft. Die EU will Personendaten besser schützen. Bei einem Versäumnis drohen hohe Bussen.

Die Verordnung beschränkt sich nicht auf den EU-Raum. In der Schweiz gibt es kaum Unternehmen, die nicht von der neuen Verordnung betroffen sind. Eine Firma muss heute also genau analysieren, welche Daten sie verwaltet und wie diese geschützt sind. Und sie muss zum Beispiel imstande sein, Personendaten zu löschen, wenn das verlangt wird.

Vermeiden Sie unnötige Deckungen

Gegen Schäden kann sich ein Unternehmen mit einer Cyber-Versicherung schützen. Die Angebote muss man allerdings genau unter die Lupe nehmen – bei den Prämien gibt es enorme Unterschiede.

Das zeigt das Beispiel eines Schweizer Betriebs, in dessen Auftrag das VZ VermögensZentrum mehrere Offerten verglichen hat. Wenn die Firma eine Summe von 2 Millionen Franken gegen Cyber-Risiken versichert, bezahlt es beim teuersten Anbieter 14’500 Franken. Beim günstigsten sind es nur 6'200 Franken: Das sind 8'300 Franken weniger im Jahr – für vergleichbare Leistungen (siehe Tabelle).

Cyber-Versicherung: Grosse Prämienunterschiede

Beispiel: Industriebetrieb, 130 Mitarbeitende; inkl. Versicherungsschutz für externe Dienstleister, Haftpflichtansprüche (Datenschutz, Netzwerksicherheit, etc.) und Eigenschäden (Forensische Dienstleistungen, Betriebsunterbruch, Cyber-Erpressung, Notifizierungs-, Reputations- und Notfallkosten etc.); Selbstbehalt 50'000 Franken, Wartefrist Betriebsunterbruch bis 12 Stunden;  Prämien exkl. Versicherungssteuer von 5 Prozent; alle Angaben in Franken
 
 

KMU müssen neben der Prämienhöhe auch prüfen, welche Risiken und Schäden schon durch andere Policen abgedeckt sind, um eine Überversicherung zu vermeiden.

Eine Cyber-Versicherung lohnt sich grundsätzlich für jeden Betrieb. Besonders wichtig ist sie für KMU, die Waren oder Dienstleistungen online verkaufen oder sonstige Online-Geschäfte tätigen – sowie für Firmen, die vertrauliche und personenbezogene Daten verwalten oder übermitteln.

Sie möchten Ihre Firma optimal vor Cyber-Risiken schützen? Die VZ-Experten helfen Ihnen gern, die passenden Deckungen für Sie zu finden. Bestellen Sie das Merkblatt "Versicherung von Cyber-Risiken" oder vereinbaren Sie einen Termin im VZ in Ihrer Nähe.

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