KMU-Special: Pensionskasse, Versicherungen & Nachfolge

Newsletter vom 27. August 2018

Erfahren Sie, wie Sie als Unternehmer oder PK-Verantwortlicher die Berufliche Vorsorge, Ihre Personen- und Betriebsversicherungen und Geldanlagen optimieren können.

BVG-Vollversicherung unter Druck

Ein Vollversicherer kann kaum noch die Rendite erwirtschaften, die für die Finanzierung der umfassenden Garantien nötig ist. Schuld sind die tiefen Zinsen, die steigende Lebenserwartung und das enge Anlagekorsett.

Ein Vollversicherer muss risikogewichtetes Eigenkapital zurückstellen. Deshalb legt er die Guthaben sehr konservativ an – der Aktienanteil liegt oft unter 5 Prozent. Und deshalb partizipieren die Versicherten im Überobligatorium kaum von der Entwicklung der Aktienkurse. Zudem führen die Rückstellungen dazu, dass die Vollversicherer einen Teil des Ertrags im Überobligatorium abzweigen müssen, um die Garantien auf dem obligatorischen Kapital zu finanzieren. Diese Umverteilung ist nicht im Sinne des Gesetzes über die berufliche Vorsorge.

Unattraktive Risikoprämien

Die Versicherer reagieren unterschiedlich auf diese Herausforderungen. Viele sind selektiver bei der Aufnahme neuer Firmen. Andere verlangen unattraktive und kaum marktgerechte Risikoprämien. Die Axa verabschiedet sich per 1. Januar 2019 sogar ganz von diesem Geschäft. Bis spätestens 30. November müssen sich die angeschlossenen KMU für ein neues PK-Modell entschieden haben.

Das bedeutet, dass Unternehmer und Stiftungsräte jetzt handeln müssen, damit die Mitarbeitenden und ihre Angehörigen gut abgesichert sind. Sie sollten ihre PK umfassend analysieren lassen. Nur so können sie feststellen, wo Handlungsbedarf besteht und die nötigen Massnahmen einleiten.

Teilautonome Lösung prüfen

Immer mehr Inhaber und PK-Verantwortliche wenden sich ans VZ, weil sie den Anschluss an eine teilautonome Sammelstiftung prüfen möchten. Bei dieser Lösung tragen die Versicherten das Anlagerisiko, sie profitieren aber auch von den Anlagechancen. Wenn die Anlagen mehr Ertrag abwerfen, können die Guthaben höher verzinst werden.

2017 betrug der durchschnittliche Zins auf den überobligatorischen Guthaben bei den fünf grössten Vollversicherern bescheidene 0,85 Prozent. Gleichzeitig erzielte der Referenzindex für (teil-)autonome Vorsorgeeinrichtungen aber eine Rendite nach Kosten von durchschnittlich 7,88 Prozent.

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