KMU-Special: Pensionskasse, Versicherungen & Nachfolge

Newsletter vom 30. Juli 2018

Erfahren Sie, wie Sie als Unternehmer oder PK-Verantwortlicher die Berufliche Vorsorge, Ihre Personen- und Betriebsversicherungen und Geldanlagen optimieren können.

Seine Firma weitergeben – eine Achterbahn der Gefühle

Vielen Unternehmern fällt es schwer, das eigene Lebenswerk weiterzugeben. Oft scheitert die Nachfolge gerade an emotionalen Aspekten.

Ich mache weiter, so lange ich kann!

Loslassen ist schwierig. Deshalb packen viele ihre Nachfolge zu spät an. Doch das schwächt die Verhandlungsposition: Wegen des Zeitdrucks kann man die rechtlichen, finanziellen und steuerlichen Konsequenzen nicht genau abklären.

Tipp: Prüfen Sie 5 bis 10 Jahre vor der Übergabe, welche Option für Sie die beste ist, und gleisen Sie alles Nötige mit einem Spezialisten auf. Die Investition lohnt sich.

Mein Lebenswerk ist unbezahlbar!

Viele überschätzen den Wert ihrer Firma. Das kann die Übergabe erschweren. Ein Käufer wird nicht den emotionalen Wert bezahlen. Stattdessen wird er versuchen, Risiken und Chancen der Firma abzuschätzen und in einen angemessen Kaufpreis umzurechnen.

Tipp: Lassen Sie Ihre Firma fachkundig bewerten. So verringern Sie das Risiko, dass die Übergabe an einen zu hohen Preis scheitert.

Die Steuern habe ich im Griff

Viele unterschätzen die Steuerfolgen, wenn sie ihre Firma weitergeben. Unter Umständen können sehr hohe Steuern anfallen. 

Tipp: Bereiten Sie die Firma auf den Verkauf vor: Beziehen Sie frühzeitig überschüssige Liquidität und prüfen Sie, ob Sie auch die Liegenschaften weitergeben – oder ob Sie diese benötigen, um Ihr Einkommen im Alter zu sichern.

Nachfole: Das müssen Sie vor dem geplanten Austritt erledigen

Das schaffe ich allein!

Ein Alleingang erweist sich oft als Fehler. Denn im Umgang mit Käufern, Beratern, Juristen und Wirtschaftsprüfern sind viele Unternehmer überfordert. Und dieser Prozess frisst viel Zeit und Kraft auf. Darunter leidet das Geschäft, und die Nachfolge verschleppt sich.

Tipp: Lassen Sie sich bei Ihrer Nachfolge unterstützen. Suchen Sie einen guten Projektleiter, der Ihre "Sprache spricht". Er kann den Nachfolgeprozess besser strukturieren und Ihnen vieles abnehmen.

Erbfragen muss ich nicht speziell regeln!

Zwar möchten die meisten Inhaber ihren Ehepartner finanziell absichern, alle Kinder gleich behandeln und sicherstellen, dass eines von ihnen die Firma übernimmt. Aus güter- und erbrechtlicher Sicht ist das anspruchsvoll, wenn die Firma den Löwenanteil am Nachlass ausmacht. Ohne Regelung kann es zur Zersplitterung der Firma kommen – zum Beispiel, wenn Pflichtteile verletzt werden.

Tipp: Oft sind spezielle Massnahmen nötig, damit die Nachfolge gelingt. Ein Erbvertrag zum Beispiel eröffnet Wege, auch den Pflichtteil nach den eigenen Wünschen aufzuteilen – dies, sofern die pflichtteilsgeschützten Erben damit einverstanden sind.

Sie möchten bei Ihrer Nachfolgeplanung alles richtig machen? Die Nachfolgespezialisten des VZ helfen Ihnen gerne dabei. Bestellen Sie das kostenlose Merkblatt. Oder vereinbaren Sie jetzt ein unverbindliches Gespräch im VZ in Ihrer Nähe.

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