KMU-Special: Pensionskasse, Versicherungen & Nachfolge

Newsletter vom 26. Februar 2018

Erfahren Sie, wie Sie als Unternehmer oder PK-Verantwortlicher die Berufliche Vorsorge, Ihre Personen- und Betriebsversicherungen und Geldanlagen optimieren können.

Pensionskasse: Höhere Verzinsung dank mehr Rendite

Eine eigene Pensionskasse zu betreiben ist aufwändig und kostspielig. Deshalb entscheiden sich viele Firmen für den Anschluss an eine (teil)autonome Sammeleinrichtung oder für eine Vollversicherung. Die Unterschiede sind allerdings wesentlich.

Eine Vollversicherung ist die umfassendste Vorsorgelösung. Bei der Vollversicherung garantiert der Lebensversicherer die Altersguthaben sowie die Mindestverzinsung gemäss BVG auf dem obligatorischen Altersguthaben. Im Überobligatorium gibt es keine gesetzliche Zinsgarantie. Der Nachteil: Die Vorsorgegelder werden sehr konservativ angelegt.

So ist bei der Vollversicherungslösung ein Grossteil der Sparguthaben in Obligationen investiert. Der Aktienanteil liegt oftmals unter 5 Prozent der Gesamtvermögen, da die Lebensversicherer das entsprechende Eigenkapital risikogewichtet zurückstellen müssen. Die Versicherten partizipieren deshalb im Überobligatorium nur bedingt an den Kursentwicklungen der Aktienmärkte.

Demgegenüber tragen bei einer (teil)autonomen Vorsorgeeinrichtungen die angeschlossenen Betriebe und ihre Beschäftigten das Anlagerisiko – aber auch die Anlagechancen: Wenn die Performance gut ist, können die Altersguthaben der Versicherten höher verzinst werden.

Die nachfolgende Tabelle zeigt, dass der Zins auf den überobligatorischen Guthaben bei den fünf grössten Vollversicherungen 2017 bescheidene 1,38 Prozent betrug. Der Referenzindex für (teil)autonome Vorsorgeeinrichtungen erzielte dagegen eine Rendite nach Kosten von durchschnittlich 7,88 Prozent.

Gutschrift 2017: Vollversicherung versus (teil-)autonome Pensionskassen

Quelle: Angaben der Unternehmen, Durchschnitt im Überobligatorium

Wegen dem Zinseszins-Effekt führen schon kleine Unterschiede bei der Verzinsung auf lange Sicht zu erheblichen Unterschieden bei den angesparten Guthaben. Aber auch die Kosten für die Risikoabsicherung und die Verwaltung fallen ins Gewicht. Mit dem Geld, das PK-Verantwortliche hier durch geschicktes Vergleichen einsparen, können sie zum Beispiel die Sparbeträge Ihrer Mitarbeitenden erhöhen. So lassen sich mögliche Rentenkürzungen abfedern oder sogar neutralisieren.

Unternehmer und PK-Verantwortliche, die ein Augenmerk auf die Rendite und Kosten legen, sollten dafür sorgen, dass die Altersguthaben marktgerecht verzinst werden. Lassen Sie jetzt kostenlos analysieren, wie sich die Guthaben Ihrer Versicherten voraussichtlich entwickeln, wenn Sie sich für eine Vorsorgelösung des VZ entscheiden.

Wichtige Tipps und Informationen zum Wechsel der Pensionskasse finden Sie auch in diesem Leitfaden. Sie haben Fragen? Dann reservieren Sie einen unverbindlichen Termin im VZ in Ihrer Nähe.

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