KMU-Special: Pensionskasse, Versicherungen & Nachfolge

Newsletter vom 29. Januar 2018

Erfahren Sie, wie Sie als Unternehmer oder PK-Verantwortlicher die Berufliche Vorsorge, Ihre Personen- und Betriebsversicherungen und Geldanlagen optimieren können.

Unerwünschte Umverteilung in der Pensionskasse

Die Zahlen sprechen für sich: 2030 werden jedem Rentner nur noch zweieinhalb Erwerbstätige gegenüberstehen. Das sagen Schätzungen des Bundesamtes für Sozialversicherungen voraus. 2016 waren es noch dreieinhalb Erwerbstätige pro Rentner.

Während sich die Alterspyramide verschiebt, nimmt die Lebenserwartung weiter zu, wie Zahlen des Bundesamtes für Statistik bestätigen. Seit der Einführung der beruflichen Vorsorge 1985 stieg zum Beispiel die Lebenserwartung eines 65-jährigen Mannes von 14,9 auf 19,8 Jahre. Sein Altersguthaben muss also fast 5 Jahre länger reichen als geplant. Doch während die Lebenserwartung um 32,9 Prozent stieg, wurde der gesetzliche Mindestumwandlungssatz nur um 6 Prozent gesenkt.

Die nachfolgende Grafik zeigt, dass ein fairer Umwandlungssatz bei einer erwarteten Rendite von 2,5 Prozent pro Jahr höchstens 5,2 Prozent betragen dürfte.

Umverteilungsfalle und Umwandlungssatz
Umverteilungsfalle und Umwandlungssatz

Quelle: BVG 2015 Generationentafel

Das wachsende Missverhältnis führt dazu, dass die Pensionskassen immer mehr Mittel umverteilen, obwohl das im Kapitaldeckungsverfahren nicht vorgesehen ist. So müssen sie die angesparten Altersguthaben der Rentner höher verzinsen als die der aktiven Erwerbstätigen.

Wie die Pensionskassenstudie 2017 von Swisscanto zeigt, haben die Pensionskassen den aktiven Erwerbstätigen 2016 durchschnittlich 1,72 Prozent gutgeschrieben, den Rentnern 2,53 Prozent.

Die PK für die Zukunft rüsten

Immer mehr Unternehmer lassen deshalb ihre Pensionskasse durchleuchten. Sie möchten sicher gehen, dass ihre Vorsorgeeinrichtung nicht in die Umverteilungsfalle gerät. Beim VZ zum Beispiel untersuchen PK-Spezialisten anhand des Jahresabschlusses, wo finanzielle Lücken bestehen und wie sie sich schliessen lassen. Stiftungsräte und Firmeninhaber erhalten damit das nötige Werkzeug, um ihre Pensionskasse für die Zukunft zu rüsten.

Sie sind Unternehmer oder Stiftungsrat einer PK und möchten wissen, wie Ihre PK dasteht? Laden Sie den Jahresabschluss direkt hoch. Die PK-Spezialisten zeigen Ihnen, was Sie optimieren können.

Wichtige Tipps und Informationen zum Wechsel der Pensionskasse finden Sie auch in diesem Leitfaden. Sie haben Fragen? Dann reservieren Sie einen unverbindlichen Termin im VZ in Ihrer Nähe.

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