Tipps für Ihre Altersvorsorge: AHV, Pensionskasse, 3. Säule

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Newsletter vom 1. Dezember 2017

Erfahren Sie regelmässig, wie Sie Ihre AHV, Pensionskasse und 3. Säule optimieren können und wie Sie Ihre Pensionierung finanziell richtig planen.

Altersvorsorge: Tipps zum Steuern sparen

Bei der Altersvorsorge gibt es einige Möglichkeiten, um die Steuerlast zu reduzieren.

Säule 3a: Einzahlungen in die Säule 3a kann man vollumfänglich vom Einkommen abziehen. Auch sind Guthaben und Erträge bis zur Auszahlung steuerfrei. Einzahlen kann man auch im Jahr der Pensionierung, den Betrag muss man vor dem Datum der Pensionierung überweisen. Wer über die Pensionierung hinaus erwerbstätig ist, darf weiterhin mit der Säule 3a vorsorgen – Männer längstens bis 70, Frauen bis 69.

PK-Einkäufe: Mit freiwilligen Einzahlungen in die Pensionskasse kann man die Steuern oft massiv senken. Wer schon im laufenden Jahr von der Ersparnis profitieren will, sollte seine Einzahlung jetzt schnellstmöglich abwickeln.

Achtung: Wer mindestens einen Teil seines PK-Guthabens bei der Pensionierung als Kapital beziehen möchte, darf normalerweise in den letzten drei Jahren vor Pensionierung keine Einkäufe mehr tätigen. Ansonsten sind die Steuern nachzuzahlen, die man dank dem Einkauf gespart hat.

Höhere Sparbeiträge: Kaderangestellte haben häufig die Wahl, höhere monatliche Sparbeiträge in die Pensionskasse einzuzahlen. Dadurch fällt zwar der Lohn kleiner aus, gleichzeitig sinkt aber das steuerbare Einkommen. Zudem erhöht sich das Potenzial für freiwillige PK-Einkäufe.

Mehr Lohn statt Dividende: Viele Unternehmer beziehen mehr Dividende und weniger Lohn, weil Dividenden privilegiert besteuert werden und nicht AHV-pflichtig sind. Allerdings ist ein höherer Lohn oft attraktiver, um die Steuern in der Pensionskasse zu optimieren.

Rente oder Kapital? Wie man sein Geld in der Pensionskasse bezieht, hat einen grossen Einfluss auf die Steuern im Alter. Die Pensionskassenrente muss man jedes Jahr vollumfänglich als Einkommen versteuern. Der Kapitalbezug hingegen wird nur einmal besteuert, und zwar getrennt vom übrigen Einkommen und zu einem tieferen Steuersatz. Langfristig ist die Steuerbelastung beim Kapitalbezug in der Regel tiefer als beim Rentenbezug – vorausgesetzt, man investiert das Kapital steueroptimiert, sodass nur wenig steuerbare Kapitalerträge anfallen.

Bezüge zeitlich staffeln: Viel Geld spart man in der Regel, wenn man Vorsorge-Gelder über mehrere Jahre verteilt bezieht. Diese Guthaben werden bei der Auszahlung einmalig als Einkommen besteuert, allerdings separat vom übrigen Einkommen und zu einem niedrigeren Satz (siehe Tabelle). Achtung: Nicht alle Kantone behandeln solche Teilbezüge gleich.

Steuereinsparung durch Staffelung der Bezüge von Vorsorgeguthaben

Früh- oder Teilpensionierung? Bei einer teilweisen Pensionierung sind auf dem Teilzeiteinkommen weiterhin AHV-Beiträge fällig. Die Beitragspflicht ist damit oft bereits erfüllt, und es fallen keine zusätzlichen AHV-Beiträge an, wie es bei einer vollständigen Frühpensionierung normalerweise der Fall ist.

Arbeiten im AHV-Alter: Wer über das ordentliche Pensionierungsalter hinaus erwerbstätig bleibt, sollte prüfen, ob es sich lohnt, den Bezug von Renten und Vorsorgeguthaben aufzuschieben. Die Verbindung von Rente und Erwerbseinkommen führt zu unnötig hohen Einkommenssteuern, wenn man nicht auf beide Einkommen angewiesen ist.

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