Tipps für Ihre Altersvorsorge: AHV, Pensionskasse, 3. Säule

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Newsletter vom 4. August 2017

Erfahren Sie regelmässig, wie Sie Ihre AHV, Pensionskasse und 3. Säule optimieren können und wie Sie Ihre Pensionierung finanziell richtig planen.

Der Kapitalbezug soll eingeschränkt werden

Angehende Pensionierte sind verunsichert, weil der Ständerat den Kapitalbezug ihres Geldes in der Pensionskasse einschränken möchte.

Künftige Rentner erhalten deutlich weniger Geld, weil die Umwandlungssätze immer weiter sinken. Bei vielen Pensionskassen beträgt die Einbusse schon mehr als 20 Prozent. Vor diesem Hintergrund überlegen sich viele angehende Pensionierte, ihr Guthaben als Kapital zu beziehen.

Denn schon mit einer bescheidenen Rendite könnten sie ihr Einkommen nach der Pensionierung deutlich aufbessern. Auch ist der Kapitalbezug auf Dauer oft steuerlich attraktiver als die Rente.

Heute müssen Pensionskassen ihren Versicherten mindestens 25 Prozent des obligatorischen Altersguthabens auszahlen (Lohnbestandteile bis 84‘600 Franken). Doch damit soll jetzt Schluss sein: Kürzlich hat der Ständerat einer Reform zugestimmt, womit der Kapitalbezug für obligatorische Altersguthaben verboten werden soll. Das heisst: Künftig sollen alle Versicherten ihre obligatorischen Guthaben als Rente beziehen.

Damit will man verhindern, dass Rentner auf Ergänzungsleistungen angewiesen sind, weil sie ihr Alterskapital aufgebraucht haben. Der Nationalrat befindet voraussichtlich in der Herbst- oder Wintersession darüber.

PK-Einkäufe können sich weiterhin lohnen

Nicht betroffen von der geplanten Einschränkung wären die überobligatorischen Guthaben (Lohnbestandteile ab 84‘600 Franken): Diese darf man weiterhin auszahlen lassen. Was heisst das für die Versicherten?

Für sie kommen freiwillige Einzahlungen in Pensionskasse (PK-Einkäufe) weiterhin in Frage, um Steuern zu sparen. Denn Pensionskassen schreiben den Einkaufsbetrag in der Regel dem Überobligatorium gut. Am höchsten ist die Steuerersparnis, wenn man kurz vor der Pensionierung steht und den einbezahlten Betrag wieder als Kapital bezieht (siehe Tabelle). Wichtig ist allerdings, dass man sich spätestens drei Jahre vor dem Bezug einkauft.

Pensionskassen-Einkauf: Je kürzer die Dauer, desto rentabler
Annahme: Das einbezahlte Kapital wird mit 1,25 Prozent verzinst und bei der ordentlichen Pensionerung als Kapital bezogen; alle Beträge in Franken

Quelle: VZ VermögensZentrum

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