KMU-Special: Pensionskasse, Versicherungen & Nachfolge

Newsletter vom 4. Dezember 2017

Erfahren Sie, wie Sie als Unternehmer oder PK-Verantwortlicher die Berufliche Vorsorge, Ihre Personen- und Betriebsversicherungen und Geldanlagen optimieren können.

Lohn oder Dividende? Steueroptimierung für Unternehmer

Viele Unternehmer beziehen mehr Dividende und weniger Lohn, weil Dividenden privilegiert besteuert werden und nicht AHV-pflichtig sind. Oft ist ein höherer Lohn aber attraktiver, die Pensionskassenlösung zu optimieren und so viel Steuern zu sparen.

Trotz reduzierter Dividendenbesteuerung ist es für viele Inhaber einer AG und GmbH attraktiver, mehr Lohn und weniger Dividende zu beziehen.

Ein Beispiel: Ein 52-jähriger Firmeninhaber erwirtschaftet vor Abzug seines Lohnes einen Gewinn von 250‘000 Franken. Davon zahlt er sich 120‘000 Franken als Lohn und 93‘200 als Dividende aus (Variante A). Nach Abzug der Sozialversicherungsabgaben und sämtlicher Steuern bleiben ihm inklusive Pensionskassen-Sparbeiträge 164‘100 Franken (siehe Tabelle unten).

In der Variante B bezieht der Firmeninhaber einen Lohn von 140‘000 Franken, dafür reduziert sich die Dividende auf 68’000 Franken. Damit steigen die Beiträge an die erste und zweite Säule. Zusätzlich wird der Pensionskassenplan so ausgebaut, dass sich die Sparquote deutlich erhöht. Durch den höheren Lohnbezug fällt der Firmengewinn tiefer aus – die Firma zahlt weniger Er­tragssteuern.

Die Summe aus Nettolohn, Dividende und Sparbeiträge ist in Variante B um rund 2‘900 Franken höher. Gleichzeitig fällt die private Steuerbelastung tiefer aus. Unter dem Strich bleiben dem Unternehmer mit höherem Lohn 5‘100 Franken mehr als mit der hohen Dividende.

Die Differenz ergibt sich insbesondere aus den höheren Sparbeiträgen, die aufgrund der Lohnerhöhung und dem Ausbau der Sparquote in die Pensionskasse einbezahlt werden. In der Vergleichsrechnung werden die Kapitalauszahlungssteuern, die beim Bezug des PK-Guthabens anfallen, sowie die Vermögenssteuern aufgrund des Steuerwertes der Aktien bzw. Stammanteile ebenfalls berücksichtigt.

Moderner PK-Plan – massiv Steuern sparen

Hohe Lohnbezüge haben den Vorteil, dass sich die Sparbeiträge und das Potenzial für Einkäufe in die Pensionskasse erhöhen, womit gleichzeitig ein Instrument zur Steueroptimierung geschaffen wird. Die Aufteilung in eine Basis- und eine Zusatzvorsorge reduziert die Steuerbelastung zusätzlich, weil sie Spielraum für gestaffelte Bezüge schafft.

Sie möchten Steuern sparen und erfahren, wie Sie Ihren Spielraum in der Pensionskasse vergrössern? Die VZ-Experten helfen Ihnen gerne. Bestellen Sie die Kurzanalyse zur Steueroptimierung. Oder reservieren Sie einen Termin im VZ in Ihrer Nähe.

Vergleich Lohn- und Dividendenbezug
Variante A: Vers. Lohn von 59'925 CHF, Sparbeiträge von 15% + Risikobeiträge von 2% (je 1/2 AG und AN), Basis Kapitalauszahlungssteuer 500'000 CHF
Variante B: Vers. Lohn von 115'325 CHF, Sparbeiträge von 25% + Risikobeiträge von 2% (je 1/2 AG und AN), Basis Kapitalauszahlungssteuer 500'000 CHF

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