KMU-Special: Pensionskasse, Versicherungen & Nachfolge

Newsletter vom 4. September 2017

Erfahren Sie, wie Sie als Unternehmer oder PK-Verantwortlicher die Berufliche Vorsorge, Ihre Personen- und Betriebsversicherungen und Geldanlagen optimieren können.

Kadervorsorge: So profitieren Inhaber und Mitarbeiter

Freiwillige Einkäufe in die Pensionskasse verbessern die Altersvorsorge und senken die Steuerlast. Mit einer Kadervorsorge können Firmeninhaber das Einkaufspotenzial gar erhöhen.

Viele Firmen verfügen über PK-Lösungen, die nur einen Teil des Lohnes versichern. Das hat zur Folge, dass leitende Angestellte oftmals eine Vorsorgelücke aufweisen. Denn aufgrund des höheren Lohnes können sie ihr Spar- und Einkaufspotenzial nur beschränkt ausschöpfen.

Mit einer Kadervorsorge erhöhen Unternehmer die Spargutschriften und damit das Sparpotenzial bei den Einkommenssteuern ihrer gutverdienenden Mitarbeitenden deutlich – in einer Kadervorsorge sind Sparbeiträge von bis zu 25 Prozent des Jahreslohnes inklusive leistungsabhängige Boni zulässig. Die maximal versicherbare Lohnobergrenze liegt aktuell bei 846‘000 Franken.

Für den 55-jährigen Alfred Weibel (Name geändert) sind das gute Neuigkeiten. Der 55-Jährige ist Geschäftsführer bei einem mittelgrossen Industriebetrieb. Sein Arbeitgeber zahlt im jährlich brutto 180‘000 Franken Lohn.

Dank der vor wenigen Jahren eingeführten Kadervorsorge kann Weibel jährlich 31‘676 Franken in der Pensionskasse ansparen. Ohne diese optimierte Zusatzversicherung wären es nur 17‘160 Franken, also 14‘520 Franken weniger. Zudem kann er für Lohnbestandteile über 126‘900 Franken die Anlagestrategie selber festlegen. Der Anlageerfolg wird ihm gutgeschrieben.

Mit dem Ausbau der Vorsorge-Leistungen erhöht sich zudem sein Potenzial für freiwillige Einkäufe.

Im BVG können Einkäufe nur dann getätigt werden, wenn eine Vorsorgelücke besteht, etwa wegen einer längeren Auszeit oder einer längeren Ausbildung.

Ohne optimierte Vorsorge-Lösung könnte Weibel demnach nur 52‘000 Franken zusätzlich in die Pensionskasse einzahlen. Die Zahl ergibt sich aus dem maximal möglichen Altersguthaben minus das bis heute angesparte Altersguthaben von 340‘000 Franken (siehe Grafik).

Auswirkungen auf das Einkaufspotenzial
Beispiel: Jahreslohn 180‘000 Franken; Zinsberücksichtigung 2%, BVG-Kennzahlen per 2015, bestehendes Altersguthaben per 1.1.2017 beträgt rund 340’000 Franken, kein anrechenbares Säule 3a-Guthaben.
Auswirkungen auf das Einkaufspotenzial

Mit der Kadervorsorge steigt der Betrag hingegen auf 619‘000 Franken, die Weibel einzahlen und gleichzeitig vom steuerbaren Einkommen abziehen kann. Damit erhöht er die Leistungen seiner Pensionskasse massiv.

Sie sind Unternehmer oder Firmeninhaber und möchten die Vorteile einer Kadervorsorge für sich und Ihre Angestellten nutzen? Die VZ-Experten unterstützen Sie gerne: Vereinbaren Sie Ihren Termin für ein unverbindliches Gespräch unter 044 207 27 27. Oder reservieren Sie sich einen Platz im Kurzseminar zur Kadervorsorge.

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