KMU-Special: Pensionskasse, Versicherungen & Nachfolge

Newsletter vom 17. Juli 2017

Erfahren Sie, wie Sie als Unternehmer oder PK-Verantwortlicher die Berufliche Vorsorge, Ihre Personen- und Betriebsversicherungen und Geldanlagen optimieren können.

Kosten sparen – Anlagestrategie selber wählen

Mit einer Kadervorsorge können leitende Angestellte die Anlagestrategie für Lohnbestandteile über 126’900 Franken selber wählen. Eine solche Lösung lohnt sich auch für Arbeitgeber, weil die Risikoprämien meistens sinken.

Immer mehr Unternehmen teilen ihre Pensionskasse in eine Basisvorsorge und eine flexible Kadervorsorge auf. Der Grund ist häufig, dass Kaderangestellte möglichst viel in ihre Pensionskasse einzahlen, um ihre Vorsorge aufzubessern und Steuern zu sparen.

Die Basisvorsorge versichert Lohnbestandteile bis 126’900 Franken, die Kadervorsorge den Anteil der darüber hinausgeht. Die Aufteilung der Pensionskasse bringt sowohl den leitenden Angestellten als auch dem Arbeitgeber viele Vorteile:

Selber entscheiden

Viele Pensionskassen sind stark im Bereich Obligationen investiert. Aufgrund der tiefen Zinsen sind hier in den nächsten Jahren kaum Renditen zu erwarten. Mit einer Kadervorsorge können Mitarbeiter die Anlagestrategie für die Lohnbestandteile, die das Jahressalär von 126’900 Franken übersteigen, selber wählen. Die Anlagestrategien reichen dabei vom Zinskonto bis zu einer Aktienquote von 50 Prozent, je nach Risikoneigung. Der Anlageerfolg wird vollständig ihrem individuellen Konto gutgeschrieben.

Keine Rückstellung

Dank einer Gesetzesänderung muss die Pensionskasse keine Rückstellungen mehr aufbauen. Das senkt die Kosten deutlich. Tritt ein Versicherter aus, der seine Anlagestrategie selbst gewählt hat, nimmt er nur sein tatsächliches Guthaben mit – auch wenn er mit seiner Strategie einen Anlageverlust erzielt hat. Bisher mussten Pensionskassen allen Versicherten beim Austritt einen gesetzlich garantierten Mindestbetrag mitgeben. Entsprechend sind auch keine Sanierungsbeiträge fällig, weil die Versicherten die Risiken und die Chancen ihrer Strategie selber tragen.

Kosten sparen

Ein Kadervorsorgeplan lohnt sich nicht nur für Mitarbeitende, sondern auch für den Arbeitgeber. Führungskräfte können damit langfristig an das Unternehmen gebunden werden. Zudem sind die Risikoprämien in der Regel deutlich tiefer, da diese Zusatzvorsorge hauptsächlich Branchen und Personen versichert, die ein unterdurchschnittliches Invaliditäts- und Todesfallrisiko aufweisen.

Das Beispiel in der nachfolgenden Tabelle zeigt: Für einen Mitarbeiter mit einem Jahreslohn von 200’000 Franken können mit einer Kadervorsorge bei der VZ Sammelstiftung 34 Prozent der bisherigen Prämien gespart werden.

Mehrere Vorsorgegefässe: Weniger Prämie für die gleiche Leistung
Ausgangslage: Mitarbeiter, Jahrgang 1963, Gesamtjahreslohn 200'000 Franken; alle Angaben in Franken

Sie möchten mehr erfahren? Kontaktieren Sie die PK-Spezialisten per Mail oder unter 044 207 27 27. Die wichtigsten Informationen finden Sie auch im Merkblatt:

Diese Seite teilen