Tipps für Ihre Altersvorsorge: AHV, Pensionskasse, 3. Säule

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Newsletter vom 6. Mai 2016

Erfahren Sie regelmässig, wie Sie Ihre AHV, Pensionskasse und 3. Säule optimieren können und wie Sie Ihre Pensionierung finanziell richtig planen.

Die Renten schrumpfen – nehmen Sie Ihre Vorsorge selbst in die Hand!

Eine Pensionskasse nach der anderen senkt derzeit ihre Umwandlungssätze. Für zukünftige Pensionierte heisst das: Sie erhalten deutlich weniger Rente.

Zwar haben einige der Pensionskassen Massnahmen ergriffen, damit die Renten für Mitarbeiter, die kurz vor der Pensionierung stehen, nicht allzu stark schrumpfen. Für viele jüngere Mitarbeiter führen die tiefere Mindestverzinsung und schrittweise Senkung des Umwandlungssatzes aber unweigerlich zu tieferen Renten.

Je nach Alter müssen sie deshalb kräftig sparen, um die Lücke bis zu ihrer Pensionierung schliessen zu können. Ein Beispiel: Das Sparkapital eines Angestellten beträgt bei seiner Pensionierung 750‘000 Franken. Bei einem Umwandlungssatz von 6 Prozent kann er eine monatliche Rente von 3750 Franken erwarten. Hat nun seine Pensionskasse den Umwandlungssatz vorzeitig auf 5 Prozent gesenkt, benötigt derselbe Angestellte ein Altersguthaben von 900‘000 Franken, um dieselbe Rente zu erhalten.

Für einen 60-jährigen Erwerbstätigen heisst das im Klartext: Bis zu seiner ordentlichen Pensionierung in fünf Jahren muss er bei einer Rendite von 2 Prozent jeden Monat zusätzlich 2402 Franken zur Seite legen, um die fehlenden 150‘000 Franken noch rechtzeitig ansparen zu können (siehe Tabelle).

So viel müssen künftige Pensionäre zusätzlich ansparen
Ausgangslage ist ein 65-jähriger Rentner mit einem Alterskapital von 750'000 Fr. Mit einem Umwandlungssatz von 6% erhält er eine monatliche Rente von 3750 Fr.

Die jüngsten Senkungen sind jedoch erst der Anfang: Einige Pensionskassen planen bereits weitere Massnahmen. Grund sind die tieferen Renditeerwartungen und die steigende Lebensdauer. Heute leben Männer nach dem 65. Geburtstag im Schnitt 19,4, Frauen 22,4 Jahre. Doch mit dem heutigen gesetzlichen Mindest-Umwandlungssatz von 6,8 Prozent ist die Rente eines Pensionärs nach 14,7 Jahren aufgebraucht.

Immer mehr Sammelstiftungen müssen deshalb ihre Sätze im Überobligatorium weiter senken, um die Vorgaben im Obligatorium erreichen zu können - teils unter 5 Prozent. Für angehende Pensionierte wird es deshalb immer wichtiger, sich selbst um ihre Vorsorge zu kümmern und zusätzliches Kapital anzusparen.

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