Tipps für Ihre Altersvorsorge: AHV, Pensionskasse, 3. Säule

Newsletter vom 20. Mai 2016

Erfahren Sie regelmässig, wie Sie Ihre AHV, Pensionskasse und 3. Säule optimieren können und wie Sie Ihre Pensionierung finanziell richtig planen.

Tipps für mehr Geld im Ruhestand

Wer noch erwerbstätig ist, wird von der Pensionskasse deutlich weniger Geld bekommen als heutige Rentner. Das kann zu finanziellen Engpässen führen. Je nach Alter muss man kräftig sparen, um die Lücke bis zur Pensionierung zu schliessen. 

Spätestens mit 55 sollte man mit der Planung der eigenen Pensionierung beginnen. Wichtig ist dabei die Frage, ob die Renten und das Vermögen ausreichen, um die künftigen Ausgaben decken zu können. Bestehen finanzielle Lücken, gibt es gleich mehrere Möglichkeiten, um diese zu schliessen. Hier die wichtigsten Tipps. 

1. Schöpfen Sie die Säule 3a aus

Je früher, umso besser: Wer zum Beispiel schon mit 30 in die Säule 3a einzahlt, spart bis zur ordentlichen Pensionierung 340’000 Fr. (siehe Tabelle). Zudem kann man pro 1000 Franken, die man einzahlt, je nach Wohnort und steuerbarem Einkommen rund 200 bis 400 Franken Steuern sparen.

Säule 3a: Früh einzahlen lohnt sich
Wer bereits mit 30 in die Säule 3a einzahlt, spart bis zur ordentlichen Pensionierung 340’000 Fr. an (bei einer jährlichen Rendite von 2%); alle Angaben in Franken

2. Wählen Sie eine Säule 3a mit Aktien

Säule-3a-Lösungen mit Wertschriften rentieren deutlich besser als Zinskonten – vorausgesetzt, man wählt eine Lösung mit günstigen Gebühren. Ein Vorsorgesparer, der von 1991 bis 2015 jedes Jahr den gesetzlichen Höchstbetrag auf ein 3a-Zinskonto einbezahlt hat, verfügt heute über ein Guthaben von rund 205’000 Franken. Mit einer Wertschriftenlösung, die zu 40 Prozent in Aktien investiert, ist das Guthaben um 34’070 Franken höher. Neben der Säule 3a lohnt es sich, auch bei anderen Bankdienstleistungen wie etwa bei Konto- und Depotführung, dem Zahlungsverkehr oder der Maestro- und Kreditkarte die Kosten zu vergleichen. So verrechnen immer mehr Banken dafür teils happige Gebühren. Dasselbe gilt auch für Hypotheken: Wer die Zinsen und Modelle vergleicht, kann über die gesamte Laufzeit mehrere tausend Franken sparen. 

3. Kaufen Sie günstige Anlageprodukte

Exchange Traded Funds (ETF) bieten eine Möglichkeit, um mit regelmässigen Einzahlungen ein Vermögen anzusparen. ETF bilden einen Index eins zu eins ab. Das bedeutet, dass Anleger mit einem ETF einen Anteil an einem ganzen Börsenindex kaufen wie zum Beispiel am Swiss Market Index. Tiefe Gebühren machen ETF zu einer günstigen Alternative zu den oft teuren und wenig flexiblen Fondssparplänen. Im Durchschnitt liegen die jährlichen Verwaltungsgebühren von ETF etwa zwischen 0,1 und 0,4 Prozent. Hinzu kommen noch Depotgebühren. Beim VZ betragen die Depotgebühren lediglich 0,1 Prozent. 

4. Zahlen Sie in die Pensionskasse ein

Wie Einzahlungen in die Säule 3a können auch Einkäufe in die Pensionskasse vom steuerbaren Vermögen abgezogen werden. Dabei gilt grundsätzlich: Einzahlungen in die Pensionskasse lohnen sich umso mehr, je höher das steuerbare Einkommen ist und je schneller das Geld wieder bezogen wird.

5. Prüfen Sie Ihre PK-Lösung

Viele KMU zahlen häufig überhöhte Prämien an ihre Pensionskasse. Wechselt ein Unternehmen zu einer günstigeren Pensionskasse, kann es bis zu 20 Prozent Kosten sparen. Dieses Geld kann es einsetzen, um die Sparbeiträge der Mitarbeitenden zu erhöhen und so die anstehende Senkung des Umwandlungssatzes abzufedern oder sogar zu neutralisieren.

Sie möchten mehr für Ihre Pensionierung sparen? Die VZ-Experten zeigen Ihnen auf, mit welchen Massnahmen Sie mögliche finanzielle Lücken am besten schliessen können. Vereinbaren Sie jetzt einen Termin für ein unverbindliches Gespräch oder bestellen Sie unser kostenloses Merkblatt.

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