Index (ohne Ausschüttungen) Veränderung Mai 2021 (in CHF) Veränderung 2021
SMI
3.09%
6.17%
DAX
1.07%
11.41%
FTSE 100
1.91%
14.87%
DJ Euro Stoxx 50
1.73%
15.48%
S&P 500
-0.93%
13.74%
Nasdaq
-2.98%
8.40%
Nikkei 225
-1.54%
0.95%
MSCI World
-0.31%
12.32%
Währung (gegen CHF) Stand: 31. Mai 2021 Veränderung 2021
1 US-Dollar
0.8988
1.54%
1 Euro
1.0990
1.57%
1 Pfund
1.2767
5.66%
100 Yen
0.8209
-4.17%
Leitzinsen (per 31. Mai 2021)  
FED (USA)
0.00 - 0.25%
EZB (Europa)
0.00%
SNB (Schweiz)
-0.75%
BoE (Grossbritannien)
0.10%
 
Quelle: Bloomberg; Renditen ohne Dividenden
 
Kommentar

Die Kursausschläge am Aktienmarkt waren im Mai zwar etwas stärker als jene im April, jedoch resultierte für die meisten Aktienregionen unter dem Strich entweder ein knappes Plus oder ein knappes Minus. Ausnahme bildete der Schweizer Aktienmarkt. Der SMI legte satte 3 Prozent zu.

Am Zinsmarkt gab es relativ wenig Bewegung im Laufe des vergangenen Monats. Vor allem in den USA waren die Zinsveränderungen nur geringfügig, einzig die Zinsen am langen Ende bewegten sich etwas nach oben. In der Schweiz zeigten ebenfalls die 10-jährigen Staatsanleihenrenditen die grösste Bewegung. Allgemein lässt sich in Europa und in der Schweiz in den letzten Wochen ein dynamischerer Zinsanstieg feststellen als in den USA. Diese Zinsentwicklung ist auch Ausdruck eines Nachholbedarfs der europäischen Wirtschaft.

Seit Ende März ist der US-Dollar spürbar schwächer geworden, was sicherlich auch auf die rückläufige Zinsdifferenz zum europäischen Währungsraum zurückzuführen ist. Euro und Schweizer Franken legten handelsgewichtet zu. In der Folge ist der USD-CHF-Wechselkurs mit 0.8988 tiefer als noch Anfang Mai, während der EUR-CHF-Wechselkurs sich über den Monat hinweg kaum veränderte.

Gold und Öl haben im Mai an Wert gewonnen. Beim Edelmetall war dieser Wertzuwachs relativ ausgeprägt. Eine Unze Gold kostet inzwischen wieder mehr als 1900 USD je Unze, so viel wie zuletzt im Januar. Ebenfalls positiv war der Monat für industriell genutzte Edelmetalle wie Silber. Auch Industriemetalle profitierten vom wirtschaftlichen Erholungsmodus. Öl spürte diese konjunkturelle Zuversicht in Form einer erhöhten Nachfrage auch, jedoch kam es infolge von Fortschritten bei den Gesprächen zum erneuerten Atomabkommen mit dem Iran zwischenzeitlich etwas unter Druck. Ende Mai kostete ein Fass Brent gut 69 USD resp. WTI rund 66 USD.