Eine sichere Rente bis ans Lebensende

Leibrenten-Versicherte erhalten als Gegenleistung für einen meist einmaligen Betrag von der Versicherungsgesellschaft eine lebenslängliche Rente.

Ein Teil der Rente ist vertraglich garantiert, der so genannte Überschuss nimmt über die Jahre ab und kann auf Null sinken.

Allgemein gilt: Je älter die versicherte Person beim Abschluss ist, desto höher ist die Rente.

Das sind die wichtigsten Varianten der Leibrente:

  • Sofort beginnende oder aufgeschobene Leibrenten
  • Leibrenten mit oder ohne Rückgewähr
  • Leibrenten mit oder ohne Rentenübergang auf andere Personen

Leibrenten eignen sich in erster Linie für Personen, die sich mit Ihren Ersparnissen für die Zeit nach der Pensionierung zusätzlich zu ihrer AHV- und Pensionskassenrente ein lebenslanges Zusatzeinkommen sichern wollen.

Die Rentenzahlungen müssen zu 40 Prozent als Einkommen versteuert werden. In einzelnen Kantonen sind Leibrenten mit Rückgewähr auch vermögenssteuerpflichtig.

Checkliste Leibrente

  • Bei einigen Gesellschaften können Sie eine Leibrente mit konstanter, abnehmender oder steigender Rentenhöhe wählen – je nach Ihrem Bedürfnis.

  • Abschlüsse in Zeiten hoher Zinsen ergeben höhere garantierte Renten als Abschlüsse in Tiefzinsperioden. Das hängt mit dem technischen Zinssatz zusammen.
  • Die Leibrente ist nur eine der vielen Möglichkeiten, das Ersparte im Alter sinnvoll einzusetzen. Prüfen Sie auch Alternativen.
  • In den meisten Fällen ist es ein schlechtes Geschäft, sich für die Finanzierung einer Leibrente sein Pensionskassenkapital auszahlen zu lassen.
  • Je älter Sie beim Beginn der Rentenzahlungen sind, desto höher fällt die Rente aus. Finanziell interessant sind Leibrenten erst etwa ab 75 Jahren.
  • Bei Leibrentenversicherungen fällt in der Regel eine Abschluss-Provision für den Vermittler an. Informieren Sie sich über die genaue Höhe.


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