Börsenanlage mit Schutz für die Hinterbliebenen

Fondspolicen kann man entweder mit periodischen Prämien oder mit einer Einmalprämie finanzieren.

Das einbezahlte Geld wird in Anlagefonds investiert. Wie viel der Versicherte bei Vertragsablauf ausbezahlt erhält, hängt von der Börsenentwicklung ab. Die meisten Gesellschaften garantieren kein Mindest- Erlebensfallkapital.

Die Fondspolice eignet sich vor allem für Personen mit einem Anlagehorizont von mindestens zehn Jahren, die nicht ausgesprochen risikoscheu sind.

Wer keine Hinterbliebenen finanziell absichern muss, zahlt für ein unnötiges Todesfallkapital.

Wie bei der Sparversicherung ist es in den meisten Fällen besser, Sparen und Absicherung zu trennen. Um ein bestimmtes Sparziel zu erreichen, ist ein Fondssparplan einer Bank besser geeignet, und gegen Risiken sichert man sich am besten mit einer reinen Todesfallversicherung oder einer Erwerbsunfähigkeitsrente bei einer Versicherung ab.

Checkliste Fondspolice

  • Wer Fonds nur zum Sparen kaufen will und keinen Versicherungsschutz braucht, wählt besser einen Fondssparplan einer Bank.
  • Es ist meist besser, Sparen und Versichern zu trennen: Sparen bei der Bank, Versicherung gegen Tod und Invalidität bei einer Versicherungsgesellschaft. So bleiben Sie flexibler.
  • Wählen Sie einen kostengünstigen Anbieter.    
  • Erkundigen Sie sich, ob auch Kosten im Falle eines Fondswechsels oder beim Verkauf des Fonds anfallen.
  • Fragen Sie nach, ob wirklich alle Gebühren (zum Beispiel Ausgabeaufschläge) in der Offerte berücksichtigt sind. Viele Gesellschaften schummeln hier, nur um im Konkurrenzvergleich gut dazustehen. Lassen Sie sich das im Zweifelsfall schriftlich bestätigen.
  • Wer auf Nummer sicher gehen will, wählt am besten eine Gesellschaft mit Kapitalgarantie. Allerdings sind dann die Kosten höher, denn die Garantie ist nicht gratis.


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