Spezialmodelle
Spezialhypotheken für Familien und Sonderkonditionen für Erstkunden: Die Banken sind im Hypothekengeschäft einfallsreich. Viele Spezialmodelle scheinen auf den ersten Blick attraktiv, sind aber oft an enge Bedingungen geknüpft.
Stufenhypothek
Bei der abgestuften Hypothek werden die Zinszahlungen nach einem bestimmten Schlüssel über eine feste Laufzeit verteilt. Der Kreditnehmer erhält in den ersten Jahren eine Zinsermässigung, um die finanzielle Belastung unmittelbar nach dem Erwerb zu reduzieren.
Über die ganze Laufzeit gesehen ist man mit einer herkömmlichen Festhypothek häufig besser bedient.
Kombi- oder Mix-Hypothek
Bei der Kombi- oder Mix-Hypothek ist ein Teil des Kredites festverzinslich, der Rest richtet sich nach dem variablen Zinssatz oder wird als Geldmarkthypothek aufgenommen.
Dank der flexiblen Aufteilung in einen variablen und einen festen Teil zum Beispiel im Verhältnis 50 zu 50 wirkt sich ein Zinsanstieg nur zur Hälfte auf die Zinskosten aus. Andererseits profitiert der Kreditnehmer auch nur zur Hälfte von Zinssenkungen. Viele Banken integrieren eine oft unnötige Zinsabsicherung in ihre Kombi-Hypotheken.
Starthypothek
Starthypotheken sind den Ersterwerbern von selbst genutztem Wohnraum und teilweise Neukunden vorbehalten. Banken ködern Neueinsteiger mit einem Zinsbonus, der jedoch meist nur in den ersten Jahren oder nur für einen Teil der Hypothek gilt.
Mit etwas Verhandlungsgeschick lassen sich häufig bessere Konditionen aushandeln.
Termin- oder Forward-Hypothek
Wer er in ein paar Monaten eine Festhypothek aufnehmen will und steigende Zinsen erwartet, kann sich die aktuellen Zinsen sichern lassen. Die Banken verlangen dafür allerdings einen Aufpreis. Er beträgt je nach Laufzeit der Festhypothek und Dauer des Aufschubs bis 0,5 Prozentpunkte.
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